"De Refuge": Schwerer Corona-Ausbruch beim Personal, Flüchtlinge woanders untergebracht

In Sint-Andries Brügge ist unter den Mitarbeitern des Zentrums für illegal in Belgien lebende Ausländer, auch bekannt als "De Refuge" (Foto), Corona ausgebrochen. Die Flüchtlinge, die dort untergebracht waren, werden nun anderswo im Land aufgenommen. 

Mehr als 40 der 80 Mitarbeiter von "De Refuge" in Brügge sind positiv auf Corona getestet worden. Das gesamte Personal muss daher unter Quarantäne gestellt werden. Die Flüchtlinge, die dort verblieben, wurden in andere Zentren verlegt. Die letzten 10 werden heute nach Steenokkerzeel und Merksplas gebracht.

In dem Flüchtlingsheim von Brügge wohnten nicht mehr viele Asylbewerber. Im März wurde die maximale Kapazität von 80 auf 36 reduziert, vor allem um einen Coronaausbruch zu verhindern. Am Freitag waren dort nur noch 16 Personen anwesend. 

Ehemaliges Frauengefängnis

Das Zentrum für Illegale in Brügge wurde vor 25 Jahren im ehemaligen Frauengefängnis "De Refuge" eingerichtet. Es beherbergt Flüchtlinge, die sich illegal in unserem Land aufhalten oder deren Asylantrag abgelehnt wurde.

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