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Nach Gasexplosion in Hasselt kehren Anwohner in ihre Häuser zurück: "2020 ist ein Unglücksjahr"

Die ersten Bewohner der Minderbroederstraat in Hasselt durften Montagmorgen in ihre Wohnungen zurückkehren. Aufgrund einer Gasexplosion am Sonntagabend im Keller eines Gastronomiebetriebes mussten sie die Nacht anderweitig verbringen. Bei der Gasexplosion wurden zwei Personen leicht verletzt und Dutzende von Fenstern in der Nachbarschaft gingen zu Bruch. Das betroffene Gebäude selbst wird wahrscheinlich abgerissen werden müssen.

"Inzwischen habe ich mich von dem Schock erholt, aber jetzt müssen wir erst einmal abwarten, wie groß der Schaden ist", sagte ein Anwohner. "Die Nachbarn sind auch besorgt über den möglichen Schaden, aber ich denke, das Wichtigste ist, dass es nur zwei Verletzte gibt, und der Rest ist Sachschaden. Aber es ist schon aufregend, so kurz vor den Feiertagen."

Ein anderer Nachbar musste die Nacht in einem Hotel verbringen: "Ich konnte nicht in meiner Wohnung bleiben, also musste ich die Nacht in einem Hotel verbringen. Aber wir wurden dort mit etwa zwanzig Leuten sehr gut aufgenommen. Wir haben dort gefrühstückt und alles war coronasicher."

Auch eine andere Anwohnerin war beeindruckt: "Unsere Kollegin wohnt an der Straßenecke und hat alles erlebt. Sie stand unter Schock. Natürlich habe ich nicht viel geschlafen", sagt die Frau. "Wir haben einen Laden mit Haarprodukten. Und heute müssen wir bestellen, aber ich weiß nicht, ob das klappen wird. Ob es ein besonders schicksalhaftes Ende für ein bizarres Jahr ist? "Wir haben schon unter Kollegen gesagt, 2020 ist wirklich ein verfluchtes Jahr, ein Unglücksjahr."

 

Gasexplosion im Zentrum von Hasselt

Im Zentrum von Hasselt wurden die Anwohner der Minderbroedersstraat am Sonntagabend durch eine Gasexplosion aufgeschreckt. Zwei Personen wurden verletzt. Etwa hundert Anwohner wurden evakuiert, durften inzwischen wieder nach Hause zurückkehren. Das Gasleck, das zu einer Explosion im Keller eines Gastronomiebetriebes führte, ist inzwischen wieder dicht.

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