Ministerin Kitir: "Machen 4 Millionen Euro frei für Impfstoffe in Entwicklungsländern"

Die belgische Bundesregierung stellt 4 Millionen Euro zur Verfügung, um Impfstoffe auch für Entwicklungsländern zugänglich zu machen. Das sagt der Minister für Entwicklungszusammenarbeit Meryame Kitir (SP.A, Foto). Es handelt sich um die globale Initiative "COVAX", die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) koordiniert wird.

COVAX ist die Abkürzung für Covid-19 Vaccines Global Access, einer Organisation, die einen weltweit gleichmäßigen und gerechten Zugang zu COVID-19-Impfstoffen gewährleisten will. Sie ist eine von drei Säulen des Access to COVID-19 Tools (ACT) Accelerator zur Beschleunigung des „Zugangs zu COVID-19-Instrumenten“, die im April 2020 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Europäischen Kommission und Frankreich als Reaktion auf die COVID-19-Pandemie gegründet wurde. (Quelle: Wikipedia)

Die finanzielle Beteiligung an der Initiative sei auch für die Belgier eine gute Sache, so Ministerin  Kitir: "Wir alle sind erst dann sicher, wenn alle Länder sicher sind. Denn das Virus kennt keine Grenzen. Deshalb ist es wichtig, dass alle zur gleichen Zeit geimpft werden und wir versuchen, alle Menschen zu schützen. Die Initiative, die wir unterstützen, ist eine, an der sich 180 Länder beteiligen. Jeder trägt nach seinen Möglichkeiten bei, und auf diese Weise können wir sicherstellen, dass 2 Milliarden Impfstoffe gekauft werden können."

Welche Länder genau die Impfstoffe erhalten werden, sowie welche Art von Impfstoff, muss noch entschieden werden.

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