Spedition aus Genk bringt Corona-Impfstoff nach ganz Europa: "Unsere LKWs sind Kühlschränke auf Rädern"

Die Spedition JH. Essers aus Genk in der Provinz Limburg liefert den in Puurs bei Antwerpen produzierten Corona-Impfstoff von Pfizer und Biontech nach ganz Europa. Der Auftrag verlangt hohes logistisches Können, sagte Joris Mertens, verantwortlich für den Transport von Arzneimitteln der Redaktion von Radio 2 Limburg. 

Die Lieferung dieses Impfstoffs ist sehr aufwändig, da dieser bei Temperaturen bis zu -80 Grad aufbewahrt werden muss. Diese Temperatur muss ständig überwacht werden, weiß Mertens: "Die Anhänger sind eigentlich Kühlschränke auf Rädern. Die Fahrer werden extra geschult, damit sie wissen, was zu tun ist, sollte etwas schief gehen." 

Alle Fahrzeuge sind außerdem mit einem Kontrollzentrum verbunden. "Wir können immer sehen, wo sich der Lkw befindet und die Innentemperatur ablesen. Die niedrige Temperatur wird durch die Verpackung von Pfizer und Biontech gewährleistet, die eine spezielle  Sorte Eis enthält", sagt Joris Mertens. 

Sicherheitseskorte

Weil die roten Lkws von H. Essers eine kostbare Fracht transportieren, werden sie von spezialisierten Sicherheitsfirmen und, je nach Land, auch von der örtlichen Polizei begleitet. 

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