Gary Burchell

Zwei von drei Restaurant- und Cateringbetrieben arbeiten an den Feiertagen durch

In Flandern werden zwei von drei Restaurant- und Cateringbetrieben an den Feiertagen von Weihnachten bis Neujahr Speisen zum Mitnehmen anbieten. Das ist notwendig fürs Geschäft, wenn die Betriebe diese schwere Zeit überstehen wollen, hat eine Umfrage von Horeca Vlaanderen ergeben. 

Gäbe es die Corona-Epidemie nicht, wäre nur jedes dritte Restaurant in Flandern an den kommenden Feiertagen (Heiligabend, Weihnachtstag, Silvester und Neujahr) mit der Zubereitung von Fertiggerichten zum Mitnehmen beschäftigt. Weil die Bewirtung in Restaurants und Gaststätten seit dem Ausbruch der Corona-Epidemie zum zweiten Mal verboten ist, haben die Küchen auf Bestellungen zum Mitnehmen umgeschwenkt. Eine Auszeit über die Feiertage ist nicht drin. Zwei von drei Gastro-Unternehmer arbeiten durch.  

Die Gastronomen wollen auch durcharbeiten und ihren Kunden zugleich einen Dienst erweisen, sagt Matthias De Caluwé vom flämischen Gastgewerbeverband Horeca Vlaanderen: Takeaway ist im Moment die einzige Option. Aber sie brauchen die Einnahmen, zusätzlich zu den staatlichen Hilfen, um diese schwere Zeit zu überstehen.” 

Menüs für vier Personen

Die Bestellungen zeigen, dass die meisten Leute im kleinen Kreis feiern werden. In 95 Prozent der Fälle werden die Bestellungen für maximal vier Personen aufgegeben. Manchmal wird für mehr Personen bestellt, aber das wären dann meistens größere Familien oder man liefere das Essen bei Freunden und Verwandten ab, esse dann aber jeder zu Hause.  

Nur 2 Prozent der Kunden, die eine Großbestellung aufgegeben haben, geben laut der Umfrage an, sich nicht an die Corona-Maßnahmen zu halten.

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