Laden Video-Player ...

Erste Ladung Impfstoffe von Pfizer am UZ Leuven eingetroffen: "Wir sind einsatzbereit"

Die erste Charge von 9.750 Corona-Impfstoffen von Pfizer/BioNTech ist heute Morgen,, Samstag 26. Dezember am UZ Leuven eingetroffen. Am Montag werden die ersten Belgier geimpft. "Das ist ein schönes Weihnachtsgeschenk", sagt Thomas De Rijdt, Leiter der Krankenhausapotheke am UZ Leuven, der Uniklinik von Leuven (Löwen). "Alles ist vorbereitet. Wir sind absolut einsatzbereit."

Am zweiten Weihnachtstag traf um 9 Uhr die erste Lieferung von Corona-Impfstoffen von Pfizer/BioNTech bei UZ Leuven ein. Es war ein Hochsicherheitstransport, der vom Pfizer-Werk in Puurs, in der Provinz Antwerpen, abgefahren war, wo alle europäischen Corona-Vakzine dieser Marke produziert werden. Es handelt sich um 9.750 Impfstoffe, die bei -75 Grad transportiert, und nach ihrer Ankunft in den Ultra-Gefrierschrank gelagert werden mussten.

"Die 9.750 Vakzine wurden in zwei versiegelten Speditionskisten geliefert", sagt Thomas De Rijdt, Leiter der Krankenhausapotheke am UZ Leuven. "Wir haben zuerst geprüft, ob sie unversehrt sind. Das war der Fall, wir haben die Lieferung dann angenommen und sie sofort in unseren Ultratiefkühlschrank gelegt. Alles lief gut."

Am Montag werden die ersten Impfstoffe an Bewohner von drei Pflege- und Seniorenheimen in unserem Land verabreicht. Die Impfstoffe müssen zunächst aufgetaut werden und das wird morgen Nachmittag gegen 13 Uhr beginnen. "Das ist nicht schwierig, es verlangt nur Zeit und Vorsicht", sagt De Rijdt.

Die Impfstoffe werden dazu in einen Kühlschrank mit einer Temperatur zwischen 2 und 8 Grad gebracht. Von diesem Zeitpunkt an können sie fünf Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Einmal aufgetaut, werden sie verteilt und für den Transport mit aktiver Kühlung vorbereitet. Die Impfstoffe werden zusammen mit den Spritzen, den Nadeln und dem Lösungsmittel zum Auflösen des Impfstoffs zu den Pflegeheimen transportiert.

(Artikel wird unter den Bildern fortgesetzt)

Nicolas Maeterlinck

"Wir sind alle bereit"

"In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir mit unserem Team sehr hart gearbeitet, um alles vorzubereiten", so der Leiter der Krankenhausapotheke am UZ Leuven. "Heute war der große Test, und ich kann sagen, dass wir ihn mit Bravour bestanden haben. Alles ist vorbereitet, wir sind komplett einsatzbereit".

"Die Impfung ist ein wichtiger Schritt zur Besiegung des Virus. Wir leben seit Monaten mit allen möglichen Vorsichtsmaßnahmen wie Abstand halten, Mundschutz tragen... Ein Impfstoff ist der nächste Schritt, der helfen soll, das Virus zu besiegen. In kurzer Zeit haben wir weltweit große Fortschritte gemacht, um einen Impfstoff auf sichere Art und Weise anbieten zu können."

"Das UZ Leuven fühlt sich geehrt, als erstes belgischen Krankenhaus und als erster symbolischer Verteilungsstandort ausgewählt worden zu sein", sagt De Rijdt. "Es ist die Krönung all unserer harten Arbeit der letzten Monate. Wir stellen gerne unser ganzes Wissen und Können zur Verfügung". In den kommenden Monaten werden 41 Krankenhäuser für die weitere Verteilung der Impfstoffe sorgen.

(Artikel wird unter den Fotos fortgesetzt)

Nicolas Maeterlinck

Montag: Erstimpfungen in stationären Pflegeeinrichtungen

Die ersten Impfungen in unserem Land finden also am Montagmorgen statt. In jeder der drei belgischen Regionen (Flandern, Brüssel, Wallonien) werden die Bewohner eines Pflegeheims geimpft. Etwa 500 der fast 10.000 am Samstag ausgelieferten Impfstoffe sind für diese Zentren reserviert.

Jos Hermans (96) wird der erste Flame sein, die den Impfstoff erhält. Er wohnt im Pflege- und Seniorenzentrum Sint-Pieters in Puurs-Sint-Amands wohnen. In Brüssel wird der erste Impfstoff im Pflegezentrum Notre Dame de Stockel in Sint-Pieters-Woluwe verabreicht, in Wallonien im Pflegezentrum La Bonne Maison de Bouzanton in Mons.

Eine zweite Pilotphase ist für den 30. Dezember geplant. Wenn alles gut geht, werden die Bewohner von vier Pflegeheimen in Flämisch-Brabant am Mittwoch, den 28. Dezember, geimpft. Diese sind 't Spelthof in Binkom, Armonea De Wyngaert in Rotselaar, Edouard Rémy in Leuven und Onze-Lieve-Vrouw in Wezembeek-Oppem.

Meist gelesen auf VRT Nachrichten