Die Brüsseler Polizeizonen werden in der Silvesternacht eng zusammenarbeiten

Die verschiedenen Polizeizonen in der Brüsseler Hauptstadt-Region werden auch in diesem Jahr in der Silvesternacht zusammenarbeiten. Doch in diesem Jahr wird diese Kooperation viel nötiger sein, als letztes Jahr, gilt es doch, Feiern mit zu vielen Leuten, das Feuerwerksverbot und Menschenansammlungen zu vermeiden sowie auf die Einhaltung der geltenden Corona-Vorschriften zu achten.

In der Brüsseler Hauptstadt-Region arbeiten insgesamt 6 Polizeizonen: Brüssel Hauptstadt/Elsene, Brüssel-West (Sint-Jans-Molenbeek/Koekelberg/Jette/Ganshoren/Sint-Agatha-Berchem), Brüssel-Süd (Anderlecht/Sint-Gillis/Vorst), Marlow (Ukkel/Watermaal-Bosvoorde/Oudergem), Montgomery (Etterbeek/Sint-Pieters-Woluwe/Sint-Lambrechts-Woluwe) und Bruno (Schaarbeek/Sint-Joost-ten-Node/Evere). Auch in der kommenden Neujahrsnacht werden die Polizeizonen wieder eng kooperieren, wie dies letztes Jahr zum ersten Mal der Fall war.

Doch dieses Jahr wird diese polizeiliche Zusammenarbeit notwendiger sein, als im vergangenen Jahr denn im Rahmen der Corona-Vorschriften gehen die Behörden davon aus, dass es zu Silvester viel zu tun gilt. Dazu gehört das Eingreifen bei Verstößen gegen die geltenden Maßnahmen: Sperrstunde, Böller-, Feuerwerks- und Versammlungsverbot sowie das Auflösen von Silvester-, sprich von Corona-Partys und anderen Treffen mit zu vielen Personen.

Die Koordination liegt dann beim Korpschef der Polizeizone Brüssel Hauptstadt/Elsene. Liegt in einer der 6 Zonen ein Problem vor, dass die dortigen Beamten kurzfristig nicht alleine lösen können, erfolgt Verstärkung von Einheiten oder Streifen aus der benachbarten Polizeizone, die am schnellsten vor Ort sein können. Die Polizeizonen werden auch ihre Bilder der Überwachungskameras permanent austauschen bzw. ins Krisenzentrum senden, damit diese dort analysiert werden. Alle Polizeizonen werden zudem mehr Streifen und Patrouillen einsetzen, als sonst. 

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