Nicht vergessen! In der Silvesternacht gelten in Belgien strenge Regeln!

Der Jahreswechsel 2020/2021 steht auch in Belgien voll und ganz im Zeichen von Corona. Das bedeutet, dass großes Feiern verboten ist. Die belgischen Behörden wollen vermeiden, dass sich das Corona-Virus weiter verbreitet. Alles, was Silvester ausmacht, ist verboten. Aber, pünktlich um 20 Uhr 20 sollen sich die Belgier mit einem Toast vom Corona-Jahr 2020 verabschieden! 

Die belgische Bundesregierung hat im Rahmen der Corona-Maßnahmen überall im Land Feuerwerk und Böllern verboten. Damit sollen Menschenansammlungen vermieden werden. Zudem gilt die landesweite Ausgangssperre auch in dieser Neujahrsnacht ab 22 Uhr und ist erst wieder um 6 Uhr in der Frühe zu Ende - außer in Flandern, wo die Sperrstunde erst ab Mitternacht gilt. Verstöße gegen die Ausgangssperre und gegen das Feuerwerksverbot werden mit Bußgeldern von 250 € pro angetroffene Person geahndet.

Jeder Haushalt darf lediglich seinen "Knuffelkontakt" einladen und Treffen draußen im Garten oder auf der Terrasse z.B. rund um einen Feuerkorb dürfen lediglich 4 Teilnehmer zählen, die das jeweilige Haus aber nicht betreten dürfen. 

Zeitgenossen, die sich nicht an die Regeln halten und die z.B. Silvesterpartys mit vielen Besuchern veranstalten, müssen mit hohen Strafen rechnen. Bei Feiern mit mehr als 10 Leuten drohen allen Anwesenden Geldbußen in Höhe von 750 € und der oder die Gastgeber müssen mit einem Strafzettel über 4.000 € rechnen. Zudem kann die Polizei technisches Veranstaltungsmaterial beschlagnahmen.

Toast um 20 Uhr 20 zum Verabschieden des Jahres 2020

Bei kleineren aber trotzdem zu großen Menschenansammlungen werden Bußgelder von 250 € verhängt. Das bedeutet, dass sich Landsleute, die um 20 Uhr 20 am Silvesterabend vor die Türe gehen, darauf aufpassen sollten, dass sie dabei nicht gegen die Regeln verstoßen. Um 20 Uhr 20 sollen die Glocken im Land läuten, während sich die Menschen vom Corona-Jahr 2020 verabschieden.

Dabei sollte ein Toast für Nachbarn und Familienangehörige ausgesprochen werden und man darf noch einmal für das Pflege- und Gesundheitspersonal applaudieren, das in diesem Jahr an vorderster Corona-Front stand. Aufgerufen dazu hat ein flämischer Verein, der sich für freundlichere Gesellschaft und einen stärkeren Zusammenhalt zwischen den Bürgern einsetzt. 

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