H.Essers

Transportunternehmen testet Lastwagen mit Solarzellen auf dem Dach

Das Transportunternehmen H.Essers aus Genk in der Provinz Limburg, auch bekannt durch seine Spezialkühlwagen, mit denen der Corona-Impfstoff von Pfizer/BioNTech transportiert wird, hat zwei seiner Lastwagen mit Sonnenpanelen auf dem Dach ausgerüstet (Fotos). Damit will das Unternehmen versuchen Energie, sprich Dieselkraftstoff zu sparen.

H.Essers geht davon aus, dass mit den beiden Solarzellen-LKW pro Jahr bis zu 1.000 Liter Diesel eingespart werden können. Das Transportunternehmen testet diese Lastwagen bereits seit September und will dies ein Jahr lang ausprobieren. Bei H.Essers stellt man sich einfach die Frage, ob das, was auf Gebäuden nachhaltige Energie bringt, nicht auch auf LKW-Dächern funktioniert. Diese sind in den meisten Fällen sowieso glatte Oberflächen.

H.Essers-Flottenmanager Dirk Franssens sagte dazu gegenüber dem VRT-Sender Radio 2/Limburg, dass man für die normale Elektronik, die ein Lastwagen braucht, Strom benötige: „Der Strom wird normalerweise mit einem Alternator erzeugt, der vom Motor des Lastwagens angetrieben wird. In dem wir diesen Strom aus Solarzellen gewinnen, müssten wir Kraftstoff sparen können. Wir reden hier über 1.000 Liter Diesel pro LKW pro Jahr. Das würde auch eine Einsparung von 5 Tonnen CO² pro Anlage bringen.“

Derzeit teste man das System noch in der eher dunklen Jahreszeit und effektivere Resultate erwartet der Flottenmanager erst am dem Frühjahr, wenn die Sonne wieder regelmäßig scheint: „Wir wollen in erster Instanz der Frage nachgehen, ob diese Technik funktioniert und ob es sich rentiert, mehr Lastwagen damit auszurüsten.“ 

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