Mini-Europa kann doch am Heizel in Brüssel bleiben

Lange Zeit sah es so aus, als müsse der beliebte Freizeitpark Mini-Europa dem Ausbau des Heizel-Areals in Brüssel weichen. Eigentlich war zum Jahreswechsel Schluss für die Attraktion, die die wichtigsten Gebäude und Plätze in Europa in Miniaturformat zeigt, doch jetzt, eine Woche später, kam das Signal, dass Mini-Europa bleiben darf und in das sogenannte Neo-Projekt mit Geschäften, Wohnungen und Freizeiteinrichtungen integriert werden wird. 

„Wir sind sehr froh darüber, dass wir am Heizel bleiben können“, so Mini-Europa-Besitzer Thierry Meeus gegenüber VRT NWS: „Das ist eine gute Nachricht für das Personal, aber auch für die Brüsseler und für die Touristen. Das ist für Brüssel eine gute Sache, denn Mini-Europa ist eine wichtige Attraktion und sorgt für Einnahmen für die Stadt.“ Mini-Europa beschäftigt etwa 80 Mitarbeiter.

Jetzt könne man wieder investieren und langfristig Projekte entwickeln, so Meeuws: „Der Park wird sich nicht verändern, doch es sollen mehr Aktivitäten hinzukommen und wir werden für mehr Animation sorgen.“ Mini-Europa erhält im Rahmen des Neo-Projekts ein neues Gebäude mit u.a. einem Restaurant.

Die Attraktion ist noch stets eine der beliebtesten Brüsseler Attraktionen. 2019 kamen rund 400.000 Besucher hierher und im Corona-Jahr 2020 immerhin noch 64.000 Gäste. 10 Millionen Besucher haben sich Europa in Miniatur in Brüssel angeschaut, seit dem die Freizeitattraktion vor 31 Jahren eröffnet wurde.

Nachdem das Aus für Mini-Europa verkündet wurde, meldeten übrigens die Städte Löwen und Tienen in der Provinz Flämisch-Brabant Interesse an, der Attraktion ein neues Zuhause zu bieten. Doch jetzt kann Mini-Europa in der angestammten Heimat Brüssel bleiben. 

Mini-Europa

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