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Krankenhauspersonal und Allgemeinmediziner werden schneller geimpft, EU kauft weitere 300 Millionen Impfstoffe

Weil nun auch der Moderna-Impfstoff zur Verfügung steht, können sich laut dem flämischen Gesundheitsminister Wouter Beke (flämische Christdemokraten, CD&V) im Februar auch Krankenhauspersonal und Allgemeinmediziner impfen lassen. Unterdessen hat die Europäische Kommission eine neue Vereinbarung mit Pfizer-BioNtech über den Kauf von 300 Millionen zusätzlichen Corona-Impfstoffen unterzeichnet. Die Mitgliedsstaaten können zusätzliche Impfstoffe bestellen, wenn sie dies wünschen. 

Da nun auch der Moderna-Impfstoff verfügbar wird, können bereits im nächsten Monat auch Krankenhauspersonal und Allgemeinmediziner geimpft werden. Der flämische Gesundheitsminister Wouter Beke (CD&V) bestätigt dies gegenüber VRT NWS.

"Wir hatten schon geplant, nach den Menschen in den Pflegeheimen auch die Menschen in den anderen Einrichtungen für hilfsbedürftige Menschen - zum Beispiel Behinderteneinrichtungen - zu impfen", sagt Beke. "Mit der Zulassung des Moderna-Impfstoffs können wir jetzt auch mit den Impfungen für das Personal in den Krankenhäusern und für die Hausärzten schneller planen".

Im Laufe des Monats Februar sollen diese eine erste Dosis des Impfstoffes erhalten. "Wir werden insgesamt 146.000 Einheiten des Moderna-Impfstoffs zwischen Januar und Februar ausliefern lassen", sagte Beke. "Für Flandern wird Antwerpen der zentrale Knotenpunkt für die Verteilung des Moderna-Impfstoffs."

In Kürze wird der Bundesgesundheitsminister Frank Vandenbroucke (flämische Sozialdemokratenn, SP.A) die Impfstrategie für das ganze Land in der Parlamentarischen Kommission für Gesundheit und Chancengleichheit vorstellen.

Europäische Mitgliedsstaaten können zusätzliche Pfizer-Impfstoffe bestellen

Die europäischen Mitgliedsstaaten können weitere Impfstoffe von Pfizer-BioNtech bestellen. Die Vorsitzende der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat dies angekündigt. Die Europäische Kommission hat einen Vertrag über den Kauf von weiteren 300 Millionen Dosen abgeschlossen, zusätzlich zu den bereits bestellten 300 Millionen Dosen.

Von der Leyen stellte auch klar, dass die Mitgliedstaaten nicht separat verhandeln oder Abkommen abschließen dürfen. Unser Land hat bisher auf 5 Millionen Impfstoffe von Pfizer bestellt. Es ist noch nicht klar, wie viele weitere hinzukommen werden. Auf jeden Fall erklärt Premierminister Alexander De Croo auf Twitter, dass dies "uns in die Lage versetzen wird, mehr Menschen schneller zu schützen".

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