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Belgier in den USA werden gewarnt, sich während der Amtseinführung von Joe Biden nicht in Gefahr zu begeben

Das belgische Konsulat in New York hat die dort lebenden Belgier gewarnt, dass es ab heute zu Protesten im Vorfeld der Amtseinführung von Joe Biden als 46. Präsident der Vereinigten Staaten kommen könnte. In einem Brief, dessen Inhalt einem Artikel auf der Website der Tageszeitung 'Het Laatste Nieuws' zugrunde liegt, mahnt das Konsulat die Belgier zu großer Vorsicht und gibt eine Reihe von Sicherheitstipps. 

Den Belgiern wird empfohlen, Demonstrationen und Orte zu meiden, an denen die Polizei oder die Nationalgarde im Einsatz sind. Wer sich, aus welchen Gründen auch immer, an einen Ort begeben muss, an dem es Unruhen gibt, sollte dies möglichst nicht alleine tun.

Das Konsulat rät Belgiern, die sich zufällig an einem Ort aufhalten, an dem eine Demonstration stattfindet, sich an den Rand der Menge zu stellen, um nicht für einen Demo-Teilnehmer gehalten zu werden. Es wird geraten, beim Verlassen einer Kundgebung nicht zu laufen, da dies von den Sicherheitskräften als falsches Signal bewertet werden könnte.

In dem Brief, der von Frank Geerkens, dem belgischen Generalkonsul in New York, unterzeichnet ist, heißt es weiter, dass die Menschen bei Problemen mit Telefon- oder Internetverbindungen Fernsehen und Radio nutzen sollten, um sich über die Situation auf dem Laufenden zu halten.

"Halten Sie Kontakt zu Ihren Angehörigen, damit diese informiert sind, wo Sie sich befinden und ob Sie in Sicherheit sind", heißt es in dem Brief abschließend.

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