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Ostbelgien: Noch jede Menge Schnee im Hohen Venn, aber Skipisten bleiben geschlossen

In Flandern ist der gestrige Schnee am heutigen Sonntag zum größten Teil bereits wieder verschwunden, aber nicht so im Hohen Venn, der Hochebene im Osten Belgiens. Dort hat es vergangene Nacht sogar noch reichlich geschneit. 

Toll zum Schlittenfahren oder Wandern, aber die Betreiber der Skipisten sind weniger glücklich. Es kommt nicht so oft vor, dass es hier genug Schnee gibt, und wenn es dann doch passiert, können sie wegen der Corona ihre Langlaufpisten nicht für die zahlreichen Touristen aus dem Inland, den Niederlanden und Deutschland öffnen.

Das  ist natürlich, besonders für einen Betreiber hier in Ovifat, der erst vor zwei Jahren in Schneekanonen investiert hat. 

Rettungskräfte suchten und fanden vier vermisste Personen im Hohen Venn

Vier Personen, zwei Gruppen von je zwei Personen, konnten am Samstag vor Einbruch der Dunkelheit ihr Auto nicht mehr erreichen. Die Rettungsdienste wurden alarmiert und konnten sie schließlich vor Mitternacht finden. Es handelte sich um zwei Mädchen, die relativ schnell, um 20:30 Uhr, gefunden wurden. Für die zweite Gruppe, zwei Österreicher, gestaltete sich die Suche schwieriger. Sie konnten erst um 23.30 Uhr geortet werden. Das teilte Jean-Paul Bastin, der Bürgermeister von Malmedy, mit.

Fünfzehn Feuerwehrleute, darunter ein 4x4-Truck und eine Drohne mit Wärmebildkamera, waren an der Suche beteiligt, ebenso der Zivilschutz. Die Polizei war mit mehr als 20 Personen vor Ort, darunter auch Suchhunde. Die beiden Österreicher wurden ärztlich untersucht, mussten aber nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Um solche Einsätze zu vermeiden, weist wiederholte der Bürgermeister, dass es in der jetzigen Jahreszeit früh dunkel wird. Außerdem rät er den Wanderern, ein aufgeladenes Handy mitzunehmen, sowie etwas Proviant und eine Taschenlampe.

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