Gegen Verschwendung: Brüsseler Feuerwehren erhalten überschüssige Impfstoffreste

Die Brüsseler Feuerwehrleute erhalten in diesen Tagen Überschüsse aus den Impfdosen, die in den regionalen Pflegewohnheimen übrigbleiben. Nach der Abnahme der genauen Dosen für jede Impfung bleiben in den Pfizer-BioNTech-Flacon kleine Reste, mit denen bisher schon rund 80 Feuerwehrleute aus der Region Brüssel-Hauptstadt geimpft werden konnten.

Die Fläschchen werden aus den Wohnheimen in die Feuerwehrzentrale gebracht, wo sie dazu genutzt werden, die Feuerwehrleute zu impfen, wie Walter Derieuw von der Brüsseler Feuerwehr gegenüber VRT NWS angibt: „Unsere Leute können nach ihrem Wachdienst die Chance ergreifen, sich impfen zu lassen. Damit wollen wir gegen Verschwendung vorgehen. Dabei handelt es sich um Reste aus Dosen, die in den Seniorenheimen bereits aufgetaut wurden. Diese können nur eine beschränkte Zeit lang in Kühlschränken aufbewahrt werden.“

Derieuw legt Wert auf die Feststellung, dass niemand aus dem Feuerwehrkorps dazu verpflichtet wird, sich impfen zu lassen: „Der Aufruf zur Impfung geschieht während dem Schichtwechsel. Unsere Leute können selbst entscheiden, ob die sich impfen lassen wollen. Wir schauen auch auf ihre Krankengeschichte und die älteren Kollegen aus der Belegschaft haben Vorrang. Die Impfungen führt unser Betriebsarzt durch.“ 

Meist gelesen auf VRT Nachrichten