Nicolas Maeterlinck

Die Corona-Zahlen sinken weiter, aber der Trend kann jederzeit kippen

Obwohl die britische Corona-Variante in einigen Schulen in Flandern aufgetaucht ist und rund 3.500 Schüler, Eltern und Schulpersonal unter Quarantäne gestellt worden sind, gehen die Corona-Zahlen in Belgien zurück, wenn auch nur sehr langsam. Laut Sciensano-Virologe Steven Van Gucht befindet Belgien sich in einer Plateau-Phase.

Die Zahl der Krankenhauseinlieferungen sinkt weiter. Vom 13. bis 19. Januar wurden im Schnitt 123 Personen pro Tag in ein Krankenhaus eingeliefert. Das ist 1 Prozent weniger als in der Vorwoche (6. bis 12. Januar).  

Gestern, am Dienstag, waren 183 Personen mit oder wegen einer Corona-Infektion eingeliefert worden. 190 Patienten durften das Krankenhaus verlassen. 

Insgesamt werden zurzeit 1.960 Corona-Patienten stationär behandelt. 360 von ihnen liegen auf der Intensivstation. 198 Patienten müssen künstlich beatmet werden. 

Zwischen dem 10. und 16. Januar wurden im Schnitt 1.988 Neuinfektionen pro Tag bestätigt. Das sind 5 % weniger als in der Vorwoche. Seit Beginn der Pandemie im März haben sich insgesamt 681.250 Menschen in Belgien mit Covid-19 infiziert

Zwischen dem 10. und 16. Januar wurden im Schnitt 44.000 Tests pro Tag durchgeführt. Das sind 2 Prozent mehr als in der Vorwoche. 

Die Positivitätsrate (die Anzahl der positiven Tests im Verhältnis zur Anzahl aller Tests) liegt nun bei 5,2 Prozent. Das bedeutet, dass 5 von 100 durchgeführten Tests positiv waren. 

Auch die durchschnittliche Zahl der Todesfälle pro Tag geht weiter zurück. In der Woche vom 10. bis 16. Januar starben im Schnitt 50 Menschen pro Tag am oder mit dem Corona-Virus. Das sind 5 % weniger als in der Vorwoche. In Belgien sind insgesamt 20.554 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben

Die neuesten Grafiken zu den Infektionen, Todesfällen und Krankenhausaufenthalten werden auf der Website von Sciensano veröffentlicht. 

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