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Um die gute Corona-Lage zu schützen, will Premier De Croo Urlaubsreisen vorübergehend verbieten

Auf dem EU-Gipfel an diesem Donnerstag will Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) den anderen Staats- und Regierungschefs ein vorübergehendes Verbot für nicht notwendige Reisen, wie z. B. touristische Reisen, vorschlagen. Das sagte De Croo in den VRT-Nachrichten am Mittwochabend. “Wir müssen die gute Position bei der Corona-Bekämpfung in unserem Land schützen.” 

Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) will ein vorübergehendes Verbot für nicht lebensnotwendige Reisen wir Urlaubsreisen und Citytrips auf dem EU-Gipfel vorschlagen. “Wir wollen nicht die Grenzen schließen. Handel muss möglich bleiben und Grenzgänger sollen die Grenze überqueren dürfen”, sagte De Croo. Beim ersten Lockdown waren die Grenzen geschlossen worden, aber das hatte zu Versorgungsproblemen geführt." 

“In den vergangenen Monaten haben wir die Bürger freundlich gebeten, nicht zu verreisen und trotzdem sind zwischen Weihnachten und Neujahr 160.000 Menschen verreist. Reiserückkehrer können das Virus in Ihrem Koffer mitbringen. Deswegen müssen wir gewisse Reisen vorübergehend verbieten. Die Corona-Lage in unserem Land ist besser als in anderen Ländern, aber der kleinste Funke kann die Zahlen wieder anheizen.” 

Der flämische Ministerpräsident Jan Jambon (NV-A) plädiert ebenfalls für ein Verbot touristischer Reisen, wie er im Landesparlament sagte. Damit befindet er sich auf derselben Wellenlänge wie der flämische Gesundheitsminister Wouter Beke (CD&V).

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