Corona-Infektionen und Krankenhausaufenthalte steigen wieder, ausgenommen die Todesfälle

Im Vergleich zur Vorwoche ist die Zahl der Personen, die mit dem Corona-Virus ins Krankenhaus eingeliefert werden, um 17 Prozent auf durchschnittlich 135 Einlieferungen pro Tag gestiegen. Das meldet das belgische Gesundheitsinstitut Sciensano. Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen ist im Schnitt um 5 Prozent auf 2.120 Corona-Fälle pro Tag gestiegen. 

Vom 19. bis 25. Januar wurden im Schnitt 135 Patienten pro Tag ins Krankenhaus eingeliefert. Dies ist der fünfte Tag in Folge, an dem die Krankenhauseinlieferungen zunehmen. Es handelt sich um einen Anstieg von 17 Prozent. An den Tagen davor lag der Anstieg der Einlieferungen jeweils bei 19 Prozent, 14 Prozent und 5 Prozent. 

Der steile Anstieg bei den Krankenhauseinlieferungen ist auf eine abnormale Spitze bei den Aufnahmen am Dienstag, dem 19. Januar (183 Einweisungen) zurückzuführen. Diese Spitze ist in den wöchentlichen Durchschnittswerten enthalten und kann ein verzerrtes Bild ergeben. Der Statistiker Bart Mesuere (UGent) und der Virologe Steven Van Gucht gehen davon aus, dass der Anstieg in den kommenden Tagen abflacht. 

Am Montag, dem 25. Januar, wurden 89 Corona-Patienten ins Krankenhaus eingeliefert, 37 Patienten durften das Krankenhaus verlassen. 

Insgesamt werden jetzt 1.958 Corona-Patienten stationär behandelt, 324 auf einer Intensivstation, 170 von ihnen müssen beatmet werden. 

In der Woche vom 16. bis 22. Januar starben im Schnitt 50 Menschen pro Tag am oder mit dem Corona-Virus. Ein Rückgang von im Schnitt 3,6 Prozent.  

Zwischen dem 16. und 22. Januar wurden im Schnitt 2.120 neue Infektionen pro Tag bestätigt. Das ist ein Anstieg von 5 % im Vergleich zur Vorwoche. 

In der gleichen Woche wurden im Schnitt 42.600 Tests pro Tag durchgeführt. Das sind 5 Prozent weniger als in der Vorwoche. Die Positivitätsrate (die Anzahl der positiven Tests im Verhältnis zur Anzahl der Gesamttests) bleibt mehr oder weniger stabil und liegt nun bei 5,6 Prozent. Das bedeutet, dass etwas mehr als 5 von 100 der durchgeführten Tests positiv waren. 

Am 24. Januar hatten insgesamt 192.117 Belgier ihre erste Impfung erhalten, was 2,09 Prozent der erwachsenen Bevölkerung entspricht. 584 Bürger haben bereits ihre zweite Dosis erhalten. 

Die aktuellsten Statistiken über Infektionen, Todesfälle und Krankenhausaufenthalte werden vom belgischen Gesundheitsinstitut Sciensano erfasst und veröffentlicht. Zahlen über die Anzahl der gelieferten Impfstoffe und über die verabreichten Impfungen werden von der belgischen Arzneimittelagentur (FAMHP, Federal Agency for Medicines and Health Products) und von Sciensano erfasst und veröffentlicht.

Meist gelesen auf VRT Nachrichten