Keine neuen Corona-Maßnahmen im flämischen Unterrichtswesen

Nach erneuten Gesprächen zwischen Landesbildungsminister Ben Weyts (N-VA), den Lehrergewerkschaften und den Schulträgern wurde deutlich, dass es vorerst keine neuen Corona-Maßnahmen im Schulwesen geben wird. 

Dies würden auch nicht die Corona-Ausbrüche in einigen Schulen erfordern, so Bildungsminister Weyts - trotz Einzelfällen mit der britischen Virusvariante.

Das bedeutet, dass es keine zusätzliche freie Schulwoche vor den Krokusferien in Flandern geben wird und dass diese Woche auch nicht für einen kompletten Distanzunterricht genutzt wird, um die unter Druck stehenden Schulen im Land in der Corona-Frage etwas zu entspannen und um eventuelle weitere Ausbrüche zu verhindern.

Einzig die Kunstakademien und die Musikschulen dürfen Kindern, die älter als 12 Jahre sind, weiter in Innenräumen die entsprechenden Kurse anbieten.

Von den rund 4.000 Schulen im belgischen Bundesland Flandern sind 36 aktuell wegen Corona geschlossen: 21 Grundschulen, 13 Mittelschulen und 2 Institute, in denen in Teilzeit Kunstunterricht angeboten wird.

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