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Corona-Vakzine: Liegt Pfizer/BioNTech in Puurs wieder im Zeitplan?

Die Produktion von Corona-Impfstoffen im Pfizer-Werk in Puurs in der Provinz Antwerpen scheint wieder im Soll zu liegen. Noch in der vergangenen Woche sorgten dort Verzögerungen in der Herstellung für Probleme in der Auslieferung der dringend benötigten und allgemein zugesagten Vakzine. Beim Konkurrenten AstraZeneca bzw. im belgischen Werk dieses Herstellers, scheinen jetzt Probleme zu bestehen. 

Pfizer/BioNTech konnte seit der vergangenen Woche nicht die geplante Zahl an Corona-Impfdosen produzieren, die eigentlich geplant und zugesagt waren. Dies lag unter anderem an Umbauarbeiten in bestimmten Produktionslinien, die ausgebaut wurden, um damit mehr Vakzine herstellen zu können.

Ab Mitte Februar, so teilt das Unternehmen mit, werden dann mehr Impfdosen hergestellt und ausgeliefert. Inzwischen sind die Verzögerungen in der aktuellen Produktion offenbar beigelegt worden. Pfizer/BioNTech teilt mit, dass die für das erste Quartal gelieferten Mengen an die verschiedenen Länder in Europa, wie zugesagt erfolgen werden.

Und beim Konkurrenten AstraZeneca?

Bei AstraZeneca sollen Probleme in zwei europäischen Werken aufgetreten sein. Der schwedisch-britische Pharmakonzern, der sich gerade mit der EU-Kommission über die verspätete Auslieferung von riesigen Mengen Corona-Impfstoffen streitet (werden die Impfstoffe bevorzugt nach Großbritannien geliefert?), stellt in Westeuropa Impfstoffe in einem Werk in den Niederlanden und in einem Werk in Belgien her.

In Belgien ist dies das Produktionswerk des französischen AstraZeneca-Partnerunternehmens Novasep in Seneffe in der Provinz Hennegau. In deutschen Medien wurde mehrmals gemeldet, dass es hier zu Problemen kommen würde. Ob dies mit dem Streit zwischen AstraZeneca und der Europäischen Kommission zu tun hat, ist unklar.  

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