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Die Gastronomen wollen ab dem 1. März die Restaurants wieder öffnen

200 Chefköche und Restaurantbetreiber fordern die belgische Bundesregierung dazu auf, ihnen ab dem 1. März wieder zu ermöglichen, ihre gastronomischen Betriebe zu eröffnen. In einer gemeinsamen Pressemitteilung schreiben die hiesigen „Chefkoch-Verbände“, dass andernfalls ein wirtschaftliches Blutbad folgen werde.

Die führenden belgischen Gastronomen erinnern daran, dass während der Restaurantöffnungen zwischen der ersten und der zweiten Corona-Welle aus diesem Bereich herrührend, keine steigenden Infizierungszahlen erfolgt seien. Der erneute Anstieg nach dem Sommer 2020 sei durch die Urlaubsrückkehrer erfolgt und dies belegt, dass es nicht an den Restaurants gelegen habe.

Die Gastronomen, die zwischen den beiden Corona-Wellen unterstrengen Auflagen und mit deutlichen Protokollen gearbeitet und selbst in Trennwände, Belüftungen und andere Corona-konforme Maßnahmen investiert hatten, führen an, dass vielen inzwischen die finanziellen Reserven ausgehen würden und dass Konkurse drohen würden, wenn die Gastronomie noch monatelang geschlossen bleibe.

Deutlich wird in ihrer Pressemitteilung unterstrichen, dass Belgien ein Verlust des kulinarischen Kulturerbes bevorstehe, wenn es nicht bald konkrete Entscheidungen über mögliche Öffnungen geben werde. Man brauche schlicht und Einfach klare Perspektiven, heißt es weiter dazu. 

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