fotografie peter Hilz (C)

Flandern bleibt trotz Corona bei ausländischen Investoren beliebt

Trotz der Coronakrise ist das belgische Bundesland Flandern weiter bei Investoren aus dem Ausland beliebt. Die Zahl der Investitionsprojekte und der damit zusammenhängenden Schaffung von neuen Arbeitsplätzen ist im vergangenen Jahr im belgischen Bundesland Flandern ist leicht rückläufig gegenüber 2019 und liegt in beiden Bereichen bei einem Minus von rund 13 %. 

Und doch ist die Lage besser als erwartet, wie aus dem Landesamt für Handel und Investitionen, Flanders Investment & Trade (FIT), dazu verlautet. 2020 wurden aus dem Ausland rund 2,4 Mia. € in Projekte in Flandern investiert. 2019 lag dieser Wert noch bei 5,2 Mia. €.

Flanderns Ministerpräsident Jan Jambon (N-VA) gab dazu an, dass die Jahre 2018 und 2019 in dieser Hinsicht Rekordjahre waren, besonders im Bereich der Chemieindustrie (vor allem im Antwerpener Hafen).

Inzwischen haben die benachbarten Niederlande die USA aus wichtigste ausländische Investoren in Flandern abgelöst. Von dort aus wurde hier in 42 Projekte investiert, aus den USA in 37, aus Großbritannien in 30, aus Deutschland in 24 und aus Frankreich in 23 Projekte. Auffallend ist, dass im Besonderen die Nachbarländer hier ein starkes Interesse zeigen.

Containerterminal im Hafen von Zeebrügge

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