Foto: Hatzoloh

“Nur” 45 Corona-Infektionen bei Tests in zwei Antwerpener Bezirken entdeckt

In zwei Antwerpener Bezirken, in denen die Zahl der Corona-Neuinfektionen stark gestiegen war, sind während der Testkampagne am vergangenen Wochenende “nur” 45 zusätzliche Kontaminationen bestätigt worden. Sechs Personen haben sich mit dem britischen Corona-Virus angesteckt. Die Testergebnisse hatte der Stadtrat von Antwerpen am Freitagabend mitgeteilt. 

Von den rund 6.000 Einwohnern der zwei Bezirke waren 1.527 Einwohner dem Aufrug zum Corona-Test gefolgt. Die Testresultate von 800 Schülern und Lehrern an den Schulen in der Umgebung sind nicht in diesen Resultaten enthalten. 

Die Häufigkeit von COVID-Fällen in den beiden Vierteln, in denen viele orthodoxe Juden wohnen, war bis zu viermal höher war als in anderen Teilen der Stadt. 

Von den 1.527 getesteten Personen waren 45 positiv. Damit liegt die Infektionsrate bei 2,95 Prozent, d. h. doppelt so hoch wie der städtische Durchschnitt. 

"Diese Zahl ist aber niedriger als die Inzidenzrate, die die Testkampagne in den beiden Vierteln veranlasst hatte”, sagte der Stadtrat für Gesundheit, Fons Duchateau (N-VA). “Die Ergebnisse sind kein Grund zur Panik. Kontaktverfolgung und die strikte Einhaltung der Maßnahmen haben jetzt Priorität.” 

Die Antwerpener Behörden wollen die Sensibilisierung der jüdischen Gemeinde, in Zusammenarbeit mit Hatzoloh, erhöhen. Hatzoloh ist eine jüdische freiwillige Organisation, die Erste Hilfe und Rettungsdienste für die jüdische Gemeinschaft leistet. 

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