Nächste Woche knapp 65.000 Impfungen geplant, Taskforce will letzte Phase vor Sommer einsetzen

Nächste Woche erhalten 58.625 Personen in Belgien eine erste Dosis des Corona-Impfstoffs von Pfizer/BioNTec. 5.750 weitere Personen werden mit einer ersten Dosis von Moderna geimpft. Das hat die Impfungs-Taskforce am späten Samstagabend mitgeteilt. In den Pflegeheimen wird mit der Verabreichung der zweiten Impfdosis begonnen. 

Die bisher nach der Impfung gemeldeten Nebenwirkungen, wie etwas erhöhte Temperatur oder Schmerzen im Oberarm, scheinen sehr mild auszufallen.  

“In Belgien steht der Zähler jetzt bei fast 271.000 Impfungen, was bedeutet, dass wir dem ursprünglichen Impfplan derzeit leicht voraus sind”, so die Taskforce in einer Pressemitteilung. "Damit gehören wir in Europa zur Spitzengruppe.”  

Letzte Phase der landesweiten Impfkampagne soll vor dem Sommer beginnen

Zurzeit wartet die Arbeitsgruppe auf die Empfehlung des Obersten Gesundheitsrates, welche Zielgruppen am besten mit dem Impfstoff von AstraZeneca geimpft werden sollten. Eine Reihe von Ländern, darunter Deutschland und Italien, empfehlen den Impfstoff nicht für über 55- bzw. 65-Jährige, da für diese Altersgruppen keine ausreichenden Untersuchungsdaten vorliegen. Die Ankündigung, dass AstraZeneca aufgrund von Produktionsproblemen im Februar weniger Impfdosen liefern kann, werden den Start der nächsten Phase nur kurzfristig verzögern. 

"Im zweiten Quartal, wenn die Impfzentren auf Hochtouren laufen, erwarten wir größere Mengen des Impfstoffs von Pfizer und AstraZeneca. Alle Dosen des Impfstoffs von Janssen werden ab April eintreffen. Die frühere Simulation, dass die letzte Phase der landesweiten Impfkampagne, d. h. die Impfung der gesunden Erwachsenen, noch vor dem Sommer beginnen könnte, ist also vorerst beibehalten worden", heißt es bei Dirk Ramaekers von der Taskforce. 

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