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GSK will in Belgien noch dieses Jahr 100 Millionen Dosen des Impfstoffs CureVac produzieren

Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK - Video) hat angekündigt, noch im laufenden Jahr 2021 in Belgien 100 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs CureVac zu produzieren. GSK will diese Impfdosen in seinem belgischen Werk in Wavre in Wallonisch-Brabant herstellen. Belgien hat bei GSK 2,9 Millionen CureVac-Impfdosen bestellt. 

CureVac ist ein deutsches Biotechnologie-Unternehmen, dass noch im vergangenen Jahr 80 Mio. € Fördermittel von der Europäischen Union zur Entwicklung eines Corona-Impfstoffs erhalten hatte. Daneben wird CureVac auch von der „Bill & Melinda Gates Foundation“ zu diesem Zwecke finanziell unterstützt.

CureVac arbeitet an der Produktion dieses Vakzins mit dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline zusammen, dass in Wavre ein Produktionswerk betreibt.

Allerdings werden die Impfstoffe von GKS/CureVac derzeit noch untersucht. Entsprechende Studien laufen also noch. Erst nach einer erfolgreichen 3. Test- und Entwicklungsphase mit Probanden kann das Unternehmen einen Antrag auf Zulassung bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) stellen.

CureVac arbeitet bei der Entwicklung des eigenen Vakzins mit der gleichen Technik, wie Pfizer/BioNTech und Moderna - sprich mit der sogenannten nRNA-Methode. Die Impfstoffe der beiden anderen Pharmagruppen sind bereits in der Europäischen Union zugelassen. Übrigens, auch bei CureVac sind zwei Impfdosen erforderlich. 

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