Ein Bach in Melle in Ostflandern drohte über das Ufer zu steigen

In Melle in der Provinz Ostflandern drohte am Mittwochabend der Gondebeek über seine Ufer zu treten und Teile der Ortschaft unter Wasser zu setzen. Der Bach und seine Nebenarme konnte die Wassermassen, die aus Richtung Oosterzeele durch den Ort strömten fast nicht mehr fassen. Doch die Feuerwehr konnte die Situation schnell kontrollieren (Foto).

Die Feuerwehr konnte im Ortsteil Oosterzele mit einigen Pumpen Wasser aus dem Gondebeek, dem Kwaadbeek und dem Molenbeek abpumpen, das bereits einige Straßen bedrohte und das sich bereits auf dem Geraardsbergsesteenweg breitmachte. Häuser waren zu diesem Zeitpunkt noch nicht bedroht, da das Wasser teilweise die etwas abschüssige Straße Richtung Melle hinunter ablief.  

Normalerweise sorgen Pumpstationen und kleine Schleusen (Foto unten) am Deich der Schelde dafür, dass der Pegelstand im Gondebeek kontrolliert wird.

Doch der Starkregen setzte gegen 23 Uhr ein und da war auf der Schelde durch die Flut ebenfalls Hochwasser angesagt. Hinzu kam noch, dass das Auffangbecken im nahegelegenen Moortseele schon voll ist.

Doch es gelang der Feuerwehr in der Nacht noch, mit Pumpen Wasser aus dem Gondebeek und der betroffenen Straße zurück in die Schelde zu pumpen und konnte so verhindern, dass der Bach für Überschwemmungen sorgte.

In der Nachbargemeinde Wetteren allerdings liefen die Keller von drei Wohnhäusern voll, doch der Schaden hielt sich in Grenzen. 

In einigen Ortschaften entlang der Bäche an der Schelde wurden im Vorfeld der vorhergesagten Regenschauern vorsorglich Sandsäcke verteilt und ausgelegt. 

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