Impfstoff von AstraZeneca für Pflege, Risikopatienten und Polizeibeamte bis zum Alter von 55 Jahren

Die bevorstehende Ankunft von 443.000 Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca wird es ermöglichen, mit der Impfung mehrerer Personengruppen im Alter von 18 bis 55 Jahren zu beginnen. Hiervon profitieren medizinisches Personal, Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen, gefährdete Personen und Personen, die kritische Funktionen ausüben, wie z. B. Polizeibeamte im Außendienst, teilte die belgische Impf-Taskforce am Samstag mit.

Der von der anglo-schwedischen Firma AstraZeneca entwickelte Impfstoff ist Teil der von den belgischen Behörden festgelegten Impfstrategie zur Bekämpfung der Ausbreitung von Covid-19, bei der auch Impfstoffe von Pfizer/BioNTech und Moderna eingesetzt werden.

In Belgien, wie auch in anderen Ländern, wird sie den über 55-Jährigen vorläufig nicht verabreicht, da die Ergebnisse der noch laufenden Studien noch ausstehen, erklärten Sabine Stordeur, die Co-Leiterin der Impf-Taskforce, und Professor Jean-Michel Dogné während einer Online-Pressekonferenz.

Laut Frau Stordeur werden 443.000 Dosen dieses Impfstoffs, der am 2. Februar von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zugelassen wurde, "in den nächsten Tagen" nach Belgien geliefert und an die verschiedenen Bundesländer verteilt.

Laut einer Stellungnahme des Hohen Rates für Gesundheit wird die Impfung mit AstraZeneca zunächst Personen im Alter zwischen 18 und 55 Jahren vorbehalten sein. Die Impf-Taskforce hat deshalb beschlossen, dass der Impfstoff in dieser Altersgruppe vorrangig verabreicht werden soll. Etwa 200.000 Personen kommen in Frage: Unter andere Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen (Rehabilitationszentren, psychiatrische Kliniken und Behinderteneinrichtungen), gefährdete Risikogruppen und Menschen in "kritischen Funktionen" wie z. B. Polizeieinheiten im Außendienst.

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