Mol: 80 Kinder zu Hause in Quarantäne nach Kontakt mit einem infizierten Kind im Kinderhort

Seit Samstagabend befinden sich 80 Kinder aus drei Dörfern der Gemeinde Mol (Provinz Antwerpen) in häuslicher Quarantäne. Fast alle von ihnen hatten Kontakt mit einem infizierten Gleichaltrigen in der außerschulischen Kinderbetreuung. Die vier anderen Kinder sind Mitschüler in der freien Grundschule des Stadtteils Wezel. 

Das Kind, bei dem sich herausstellte, dass es mit dem Coronavirus infiziert war, hatte mehrere Tage lang die außerschulische Kinderbetreuung besucht, und zwar an zwei verschiedenen Standorten. Nach den Richtlinien der zuständigen flämischen Agentur gelten alle Kinder, die zu diesem Zeitpunkt ebenfalls dort anwesend waren, als Hochrisikokontakte. Es sind insgesamt 80 (59 aus Wezel, 18 aus Sluis und 3 aus Gompel). Sie befinden sich seit Samstagabend zu Hause in Quarantäne. Auch vier Klassenkameraden des Kindes, das positiv auf Corona getestet wurde, sind zu Hause in Quarantäne. 

Kinderbetreuung geschlossen

Sieben Betreuer der beiden Kinderhorte, an denen das Kind betreut worden war, sind ebenfalls zu Hause in Quarantäne. Beide Kinderhorte bleiben nächste Woche geschlossen.

Alle Eltern sind informiert worden. Sie werden gebeten, in den kommenden Tagen besonders wachsam zu sein. Die 80 Kinder, die als Hochrisikokontakte gelten, werden am Mittwoch oder Donnerstag getestet. Wenn der Test negativ ist, können sie aus der Quarantäne entlassen werden.

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