Löwen will Grundstücke in anderen Provinzen nutzen, um Windräder aufzustellen

Die Universitätsstadt Löwen in Flämisch-Brabant ist auf der Suche nach geeigneten Grundstücken, um Windräder aufstellen zu können. Dabei sucht sie auch außerhalb der eigenen Stadt- oder der Provinzgrenzen. Löwen würde auch Windkraftanlagen in Ost- und Westflandern sowie auch in der Wallonie errichten und von dort aus betreiben, denn die Stadt besitzt dort Ländereien.

Löwen ist in Sachen Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien und Erreichen der Klimaziele seht ambitioniert. Doch durch die Nähe der Stadt zum belgischen Nationalflughafen Brussels Airport in Zaventem (ebenfalls Provinz Flämisch-Brabant) ist es unmöglich, Windräder aufzustellen. Löwen liegt auf einigen Flugrouten und muss für den Bau von Windkraftanlagen nach anderen Lösungen suchen.

Das bedeutet, dass die Stadtverwaltung auf Kooperationen mit Nachbargemeinden setzt, die nicht an Flugrouten gebunden sind. Doch die Stadt Löwen besitzt auch einige Grundstücke und Parzellen in anderen Provinzen, die bereits vor sehr langer Zeit erworben wurden (dabei handelt es sich u.a. um Agrarland).

Einige dieser Grundstücke und Parzellen sind im Laufe der Jahre wieder verkauft worden, um mit dem Erlös den Bau von Sozialwohnungen zu finanzieren, doch andere Ländereien befinden sich noch im Besitz der Stadt. Diese liegen u.a. in den Provinzen Ost- und Westflandern oder sogar auch in der benachbarten Wallonie.

Jetzt hat die Stadt Löwen der flämischen Landesenergiebehörde den Auftrag erteilt, zu prüfen, welche dieser Ländereien für den Bau von Windrädern geeignet sein könnten.

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