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Abschluss der "Woche der belgischen Musik" mit Straßenkonzerten und einem "ausverkauften" Sportpalast

Am Sonntagabend ist in Flandern die „Woche der belgischen Musik“ zu Ende gegangen. Nach zahlreichen in Funk und Fernsehen übertragenen Wohnzimmer- und Studiokonzerten und vielen Sendungen, in denen ausschließlich hiesige Musik gespielt wurde, fand diese Woche trotz Corona einen Abschluss mit Livemusik. Dazu hatte die Musikindustrie dazu aufgerufen, dass jeder der möchte, auf der Straße eines seiner belgischen Lieblingslieder spielen oder singen soll…

Das Coronavirus hatte dafür gesorgt, dass dieses Jahr keine MIA’s verliehen werden konnten. Die MIA’s sind die Music Industry Awards in Belgien. Als würdigen Ersatz fand aber die „Woche der belgischen Musik“ statt, an der sich so gut wie alle TV- und Radiosender in Flandern beteiligten.

Am Sonntagabend fand im Antwerpener Sportpalast die Fundraising-Aktion „Lights for live“ statt und mit dieser Aktion war diese enorme Eventhalle ausverkauft. Rund 5.000 Musikfans kauften für diesen Abend einen oder mehrere Plätze und für jeden Sitz wurde eine Kerze im Sportpalast gezündet.

Der Erlös dieser Aktion, über 50.000 Euro, fließt in den Unterstützungsfonds des Musiksektors in Belgien, LIVE2020. Das ist ein Solidaritätsfonds für jene Künstler und Beschäftigte im Musik- und Konzertsektor, die durch Corona sämtliche Einnahmen verloren haben und die kaum oder gar kein Anrecht auf Mittel aus den offiziellen staatlichen oder regionalen Unterstützungsfonds haben.

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