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Brandsatz gegen ein Wohnhaus im Norden von Deurne in Antwerpen geschleudert

Am Donnerstagabend sind die Bewohner der Albert Bevernagelei in Deurne-Nord, einem Ortsteil von Antwerpen, von einem Brandsatz aufgeschreckt worden, der auf die Fassade eines Wohnhauses geworfen wurde. Ob es bei diesem Vorfall einen Zusammenhang mit der Drogenkriminalität in Antwerpen gibt, ist unklar.

Bei dem Vorfall wurde zum Glück nur geringer Sachschaden angerichtet und niemand wurde dabei verletzt. Zu sehen ist eigentlich nur ein schwarzer Rußfleck auf der Fassade des anvisierten Wohnhauses. Die Nachbarn waren am Donnerstagabend gegen 20 Uhr 30 von einem lauten Knall aufgeschreckt worden und alarmierten Polizei und Feuerwehr.

Die Polizei richtete sofort einen Sicherheitsperimeter ein und die Spurensicherung nahm ihre Ermittlungen auf. Ob bei diesem Vorfall ein Zusammenhang mit der Drogenkriminalität in Antwerpen vorliegt, konnte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft der Scheldestadt nicht sagen.

Das ein Untersuchungsrichter und die Kriminalpolizei mit dem Fall betraut wurden, lässt aber darauf schließen, dass in diesem Zusammenhang ermittelt wird. Bis zum Freitagvormittag war aber niemand festgenommen wurden. Antwerpen wird seit geraumer Zeit schon von Schüsse, Brandsätzen oder Handgranaten aufgeschreckt, die gegen Wohnhäuser oder auf Autos geworfen werden.

Dabei handelt es sich offenbar oft um Abrechnungen oder um Drohgebärden im Bereich der Drogenkriminalität, in der auch ein Krieg zwischen verschiedenen Banden herrscht. Doch nicht selten werden auf diese Art und Weise auch Mitarbeiter der Hafenbehörden oder auch Hafenarbeiter unter Druck gesetzt, die in den Drogenschmuggel über den Hafen verwickelt sind. 

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