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Die Red Flames müssen gegen die Niederländerinnen Lehrgeld zahlen

Die belgische Nationalmannschaft der Frauen, die Red Flames, haben am Donnerstagabend in im OHL-Stadion in Löwen ihr Test- und Freundschaftsspiel gegen die Löwinnen aus den Niederlanden haushoch verloren. Sie unterlagen mit 1:6. Vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland am kommenden Sonntag in Aachen ist also noch viel zu tun… 

Das Freundschaftsspiel zwischen den Europameisterinnen und den Vizeweltmeisterinnen zeigte einige Probleme bei den Rad Flames auf. Die Niederländerinnen hatten schon in der Anfangsphase deutlich mehr Ballbesitzt und sie spielten auch die besseren Chancen heraus. Aber, in der ersten Halbzeit hielten die Gastgeberinnen noch sehr gut Stand, bis das erste Gegentor kurz vor der Pause fiel.

Doch nach der Halbzeitpause mussten die Red Flames den Löwinnen aus den Niederlanden klein beigeben, um nicht zu sagen, sehr klein beigeben… Schnell erzielten die Niederländerinnen das 0:2. Hoffnung keimte auf, als Marie Minnaert den Anschlusstreffer erzielte. Doch danach fielen die Tore eines nach dem anderen und die Belgerinnen zeigten weder vorne im Sturm noch hinten in der Verteidigung ihre eigentlichen Fähigkeiten.

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Marie Minnaert erzielte den einzigen Treffer für Belgien
PCR

Zu allem Überfluss massakrierte Justine Odeurs aus Wut fast das Tornetz und musste sich eine Standpauke der Schiedsrichterin anhören. Sie und auch Nationaltrainer Ives Serneels sahen Gutes aber auch viel schlechtes im Spiel der Flames. Man könne gegen die Europameisterinnen verlieren, das sei keine Schande, so Odeurs, „doch nicht mit diesen Zahlen.“

Coach Serneels stellte ferst, dass die Niederländerinnen auf allen Ebenen besser waren und mehr Qualität hatten: „Am Ende haben wir versucht, zu forcieren, doch dabei viel alles auseinander. Wir müssen physisch und mental weitere Schritte machen, um bei den Topmannschaften kürzer am Ball zu sein.“

Ab nach Aachen

Am Sonntag müssen die Red Flames im Aachener Tivoli-Stadion gegen die deutsche Nationalmannschaft antreten. Bis dahin muss also noch einiges gradegebogen werden. Übrigens, die drei Länder der hier genannten Mannschaften, Belgien, die Niederlande und Deutschland, wollen sich gemeinsam für die Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2027 bewerben. 

Die Niederländerinnen waren klar besser...
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