Die Zahlen der Corona-Ansteckungen und der Krankenhausaufnahmen steigen weiter

Die Zahl der bestätigten neuen Ansteckungen mit Corona steigt in Belgien weiter, trotz der Tatsache, dass unser Land gerade eine Ferienwoche hinter sich hat. In der vergangenen Woche wurden 19 % mehr Infizierungen gemeldet, als in der Woche davor. Auch die Zahl der Hospitalisierungen steigt weiter leicht an, wie aus der aktuellen Statistik des wissenschaftlichen Gesundheitsamtes Sciensano ersichtlich ist. Die Corona-Werte steigen in Belgien seit 3 Tagen wieder an. 

Im Zeitraum 17. bis 23. Februar sind in Belgien pro Tag im Schnitt 124 Corona-Patienten in Krankenhäuser eingeliefert worden. Das ist ein Anstieg um 5 % gegenüber der Vorwoche. Am Dienstag, 23. Februar, wurden 152 Patienten hospitalisiert, während 175 Patienten das Krankenhaus wieder verlassen konnten.

Insgesamt werden aktuell 1.707 Corona-Patienten in Krankenhäusern behandelt. 355 davon liegen auf Intensivstationen, wo 176 dieser Patienten künstlich beatmet werden müssen.

Zwischen dem 14. und dem 20. Februar sind pro Tag durchschnittlich 34 Personen an den Folgen des Coronavirus gestorben, 11 % weniger als in der Vorwoche. Damit liegt die Zahl der Sterbefälle seit Ausbruch der Epidemie in Belgien bei 21.956.

Mehr Ansteckungen, weniger Tests

Zwischen dem 14. und dem 20. Februar wurden pro Tag durchschnittlich 2.171 neue Infizierungen mit Covid-19 registriert. Das ist ein Anstieg um 19 % gegenüber der Woche davor.

Im gleichen Zeitraum wurden täglich rund 37.500 Test abgenommen. Das ist ein Rückgang um 13 % gegenüber der Vorwoche, ist aber wohl ebenfalls auf die Ferienwoche zurückzuführen. Die Positivitätsrate lag dabei bei 6,5 und ist damit erneut leicht angestiegen.

Am Stichtag 22. Februar hatten in Belgien 416.129 Personen ihre erste Corona-Impfdosis erhalten (4,51 % der erwachsenen Bevölkerung). 272.031 Personen wurden auch bereits mit der zweiten Dosis geimpft (2,37 % der erwachsenen Bevölkerung).  

Steigende Werte kommen überraschend

Dass diese Zahl steigt, obschon die vergangene Woche mit den Krokusferien eine Urlaubswoche war, überraschte den Virologen und Sciensano-Leiter Steven Van Gucht. Gegenüber VRT NWS sagte er dazu: „Der Anstieg ereignete sich vor allem in der Altersklasse der 20- bis 60-Jährigen, weniger bei Jugendlichen. Das könnte an einer Zunahme der Kontakte liegen, was sich in einigen Studien auch andeutet. Zudem ist die britische Virusvariante unterwegs. Aber, das ist noch Spekulation.“ 

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