Letzte Phase der CureVac-Impfstofftests: 2.000 Belgier nehmen als Probanden daran teil

Die weltweiten Test zur Zulassung des Corona-Impfstoffs von CureVac sind in ihrer letzten Phase. Jetzt wird das Vakzin an rund 32.000 Probanden getestet. Neben Testpersonen aus Frankreich, den Niederlande, Argentinien und Peru haben sich auch 2.000 Belgiern gemeldet, um hier mitzumachen. Die Tests in Belgien stehen unter der Leitung des bekannten Impfspezialisten Pierre Van Damme von der Antwerpener Universität (UAntwerpen). 

Seit dieser Woche werden in den medizinischen Zentren Mensura und Cohezio in Brüssel jeweils 1.000 Probanden für diese letzte Testphase für den CureVac-Impfstoff empfangen. Ein Teil der Probanden wird mit dem echten Vakzin geimpft und ein anderer Teil bekommt ein Placebo gespritzt. Nach Angaben von Kristel Knops von Mensura haben die Phasen 1 und 2 der CureVac-Tests erwiesen, dass der Impfstoff sicher ist und das er keine Nebenwirkungen hat.

Gegenüber der Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ sagte Knops: „Jetzt wollen über eine große Zahl an Informationen verfügen, um das Vakzin kommerzialisieren zu können. CureVac wird selbst entscheiden, wann die Resultate ausreichen. Hoffentlich wird das irgendwann im Monat Mai.“ Belgien hat insgesamt 2,9 Millionen Impfdosen von CureVac bestellt.

Der Impfstoff von CureVac muss genauso, wie der von Pfizer/BioNTech bei einer extrem niedrigen Temperatur von -70°C aufbewahrt werden. Und auch hier sind zwei Impfdosen gegen das Coronavirus Covid-19 notwendig, die im Abstand von 4 Wochen gespritzt werden müssen.

Die Probanden werden nach ihrer Impfung insgesamt 5 Mal untersucht und sie werden telefonisch und über eine App quasi permanent begleitet. Über diese App können sie dem Hersteller bzw. den medizinischen Zentren, wo sie als Probanden geimpft wurden, mitteilen ob und welche Nebenwirkungen sie erfahren. Sie werden dabei mindestens ein Jahr lang beobachtet und begleitet. 

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