Gedenken an tödlich verunglückte 30-jährige Radfahrerin in Brüssel

Rund 150 Fahrradaktivisten, Anwohner und Freunde einer 30-jährigen Frau, die am vergangenen Wochenende bei einem Verkehrsunfall in der Brüsseler Gemeinde Vorst/Forest ums Leben kam, versammelten sich am Freitagabend, um ihr zu gedenken. Der tödliche Unfall ereignete sich am vergangenen Samstag an der Kreuzung der Albertlaan mit der Berckendaelstraat. 

Die Versammlung begann gegen 17:30 Uhr und endete eine Stunde später. Die Anwesenden zündeten zum Andenken an die junge Iwona Kerzen an und legten eine Schweigeminute zum Gedenken an ihren frühen Tod ein.

Ein Geiger spielte, während die anwesenden Radfahrer mit ihren Rädern auf dem Boden lagen. In mehreren Reden wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit für Radfahrer und Fußgänger in Brüssel gefordert. "Es ist unfassbar, dass hier 50 km/h statt 30 km/h erlaubt sind", sagte einer der Redner.

Einer der Organisatoren der Gedenkveranstaltung für die verunglückte Radfahrerin sagte der Presseagentur Belga: "Die städtischen und regionalen Behörden sollten mehr für den Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer tun".

Später am Abend veranstaltete die Umweltschutzgruppe Critical Mass eine Fahrradtour, die an einer Reihe von Brüsseler Unfallschwerpunkten vorbeiführte, darunter auch an der Unfallstelle vom vergangenen Samstag. Laut der lokalen Polizeibehörde Brüssel-Hauptstadt-Elsene nahmen zwischen 400 und 1.000 Radfahrer daran teil.

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