In einem Forschungszentrum in Alken sollen 400 Probanden einen chinesischen Impfstoff testen

Das Forschungszentrum Anima in Alken in der Provinz Limburg wird in Kürze 400 Testpersonen mit einem chinesischen Vakzin gegen das Coronavirus impfen. Dies ist ein Novum in Belgien, berichten mehrere flämische Zeitungen in ihrer Wochenendausgabe.

Die chinesische Firma Clover Biopharmaceuticals Inc. ist die erste und bisher einzige, die einen Antrag zur Erprobung eines Impfstoffs in Belgien gestellt hat, bestätigt die ‚Föderale Agentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte‘ (FAMHP). Allerdings steht erst noch eine positive Stellungnahme der Ethikkommission und die endgültige Genehmigung aus. Der Start der klinischen Studie wird für die zweite Märzhälfte angestrebt.

Eines der akkreditierten Zentren zur Prüfung des chinesischen Impfstoffs ist das medizinische Forschungsinstitut Anima Research Center in Alken, in der Provinz Limburg. "Wir planen, im April mit der Impfung von 300 oder 400 Probanden zu beginnen", sagt der leitende Forscher Erik Buntinx.

Eine Impfung der Allgemeinbevölkerung mit einem chinesischen Impfstoff ist in Belgien jedoch noch nicht vorgesehen, da Europa hierzu (noch) kein grünes Licht gegeben hat.

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