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Geberkonferenz: Belgien macht 5 Millionen Euro für die Jemen-Hilfe frei

Auch die belgische Bundesregierung macht im Rahmen einer internationalen Geberkonferenz Gelder für die humanitäre Hilfe im bürgerkriegsgeschüttelten Jemen frei. Belgiens Staatssekretärin für Entwicklungs-Zusammenarbeit Meryame Kitir (SP.A) nimmt an der virtuellen Geberkonferenz für Jemen teil. 

Unser Land macht 5 Mio. Euro für die Jemen-Hilfe frei. Seit 6 Jahren wütet dort ein Bürgerkrieg, der inzwischen zu einer humanitären Hungerkriese geführt hat. Diese Hungerkriese hat sich inzwischen zur größten Katastrophe dieser Art auf der Welt geführt. Doch der Krieg zwischen den Huthi-Rebellen und jemenitischen Regierungstruppen geht in aller Härte weiter.

Inzwischen sind mehr als 20 Millionen der insgesamt 29 Millionen Jemeniten auf humanitäre Hilfe aus dem Ausland angewiesen. Jetzt nimmt eine internationale Geberkonferenz einen neuen Anlauf, um Hilfe für die Betroffenen bieten zu können. 

Wenn man weiß, dass sogar Lebensmittel hier als Waffe eingesetzt werden, dann zeigt das auf, wie stark sich diese humanitäre Krise inzwischen entwickelt hat und wie wichtig es ist, dass wir diese Krise nicht vergessen.“

Belgiens Entwicklungshilfe-Staatssekretärin Meryame Kitir

Dabei sollen Milliarden Euro zusammenkommen. An dieser Video-Konferenz nimmt Belgiens Entwicklungshilfe-Staatssekretärin Kitir (Foto unten) teil.

Sie sagte am Montagmittag gegenüber VRT NWS, dass Belgien 5 Mio. Euro zur Verfügung stellt: „Das Geld fließt in einen Fonds, der UN-Organisationen oder an andere lokale Hilfsorganisationen Mittel zur Verfügung stellt. Damit wird vor allem schnelle Hilfe organisiert, wie z.B. Wasser und Nahrungsmittel. Wenn man weiß, dass sogar Lebensmittel hier als Waffe eingesetzt werden, dann zeigt das auf, wie stark sich diese humanitäre Krise inzwischen entwickelt hat und wie wichtig es ist, dass wir diese Krise nicht vergessen.“ 

Meryame Kitir

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