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Antwerpens Gastronomen klappern zum Protest: "Lasst uns zumindest die Terrassen öffnen!"

Am Montagabend sind hunderte Gastronomen in Antwerpen auf die Straße gegangen, um zu protestieren. Sie fordern, dass sie angesichts der baldigen Osterferien zumindest ihre Terrassen öffnen dürfen. Angesichts von zahlloser Menschen, die tagtäglich am Ufer der Schelde in Antwerpen zusammenkommen, um dort gemeinsam zu trinken und zu essen, fühlen sie sich von Politik und Behörden alleine gelassen.

„Wir sehen jetzt, wie viele Menschen am Scheldeufer zusammenkommen, um dort gesellig etwas zu trinken. Wir können das auf unseren Terrassen besser kontrollieren und Corona-tauglich organisieren“, so die Forderung der Antwerpener Gastronomen. Über 200 von ihnen gingen am Montag auf die Straße. Sie waren alle mit Mundmasken ausgerüstet und unterstrichen ihr Anliegen mit klappernden Töpfen und Pfannen. Auch die Gastronomen brauchen eine Perspektive, nicht zuletzt auch aus psychologischen Gründen.

Doch sie fordern diese Terrassenöffnung nicht nur aus Corona-technischen Gründen. Sie wollen auch so langsam wieder Geld verdienen, wie Baptist Van Emrik vom Kids Rhythm & Blues Kaffee auf dem Großen Markt in Antwerpen gegenüber dem VRT-Sender Radio 2 sagte:

„Wir halten nur unser Schiff über Wasser. Mit den Prämien bezahlen wir die laufenden Unkosten und die wichtigsten Rechnungen, doch ich kann schon meine Miete nicht mehr zahlen. Am Wochenende verlaufe ich etwas Takeway. Glücklicherweise zeigen sich unsere Lieferanten und unsere Stammkunden solidarisch und unterstützen uns. Das ist herzerwärmend…“ 

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