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Konzernumbau: Die Commerzbank zieht sich auch aus Belgien zurück

Das deutsche Finanzinstitut Commerzbank kündigte an, wo man ansetzt, um die Pläne zur Ausdünnung des Auslandsnetzes umzusetzen. Nach Meldungen des Grenzecho in Ostbelgien und der deutschen Zeitung Handelsblatt ist auch Belgien unter den Ländern in Europa, aus denen sich die Commerzbank zurückzieht.

Unlängst hatte die Commerzbank angekündigt, im Ausland bis zu 15 Standorte aufgeben zu wollen. Jetzt gab die Bank in ihrem eigenen Intranet bekannt, welche Länder bzw. Standorte auf der Streichliste stehen: Hongkong, Barcelona, Bratislava, Brüssel, Aserbaidschan, Georgien, Indonesien, Irak, Kasachstan, Libanon, Luxemburg, Malaysia, Serbien, Ungarn und Venezuela.

Die Commerzbank ist seit 1977 in Belgien aktiv. Der Reorganisationsplan „Strategie 2024“ der Commerzbank soll bis 2024 zu Kosteneinsparungen von 1,4 Mia. € im Vergleich zu 2020 führen.

Man wolle such bis 2024 sukzessive aus den hier genannten Städten und Ländern verabschieden, wie Firmenkunden-Bereichsvorstand Nikolaus Giesbert sagte: „Wir gehen hier sehr sorgfältig vor und machen dies im engen Austausch mit den Regulatoren vor Ort.“ Giesbert versicherte weiter: „Auch wenn wir uns aus bestimmten Ländern zurückziehen, können wir in der Regel dort weiterhin Trade-Finance-Geschäft für unsere Firmenkunden aus anderen Standorten in der Region darstellen.“

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