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Als Dank für die "Corona-Helden" 240 Eiben in Herzform angepflanzt

In allen flämischen Provinzen sind sogenannte „Heldenwälder“ entstanden, mit denen sich die verschiedensten Organisationen, Bürgerinitiativen, Unternehmen und Verbände bei denen bedanken wollen, die seit Ausbruch der Corona-Gesundheitskrise an vorderster Front stehen. Die ersten Initiativen entstanden im ersten Lockdown. Jetzt, ein Jahr später, findet diese Aktion ihren Abschluss mit einem riesigen Herz aus 240 Eiben im „Heldenwald“ von Moerbeke in Ostflandern. Finanziert wurden diese Bäume von Privatleuten, Initiativen und Unternehmen sowie mit Zuschüssen der flämischen Landesbehörden.

Die Eibe, auch Taxus genannt, gilt als älteste Baumart in Europa. Das Eibenherz steht inmitten von tausenden jungen Birken, Linden, Eichen und anderen Bäumen. Da Eiben das ganz Jahr lang grün bleiben, bilden sie im Winter, wenn alle anderen Bäume ihre Blätter verlieren, ein grünes Herz.

Insgesamt wurden in den verschiedenen flämischen Heldenwäldern auf 9,75 Hektar Land rund 18.000 Bäume angepflanzt. Solche „Heldenwälder“ stehen in Ostflandern in Zulte und in Moerbeke, in Westflandern in Poperinge, in Limburg in Hpouthalen-Helchteren und in Antwerpen in Aartselaar. In Halle in Flämisch-Brabant wird der letzte dieser Wälder gerade angelegt. 

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