Andreas Kockartz

Neue Details zu den Corona-Lockerungen für bestimmte Berufsgruppen in Belgien

Ambulante Anbieter von Lebensmitteln, wie z.B. Eisverkäufer, und andere Dienstleister auch im Bereich Kontaktberufe dürfen ab Montag (8. März) im Rahmen der von der belgischen Bundesregierung veranlassten Corona-Lockerungen wieder arbeiten. David Clarinval (MR), Bundesminister für Selbständige und Mittelstand, gab jetzt entsprechende Details bekannt.

Die Tatsache, dass mobile Lebensmittelanbieter, wie die Eis- oder Waffelverkäufer wieder unterwegs sein dürfen, beendet eine der besonderen Absurditäten der Corona-Maßnahmen. Bisher durften diese ihre Produkte nur an festen Punkten verkaufen, was allerdings oftmals für Menschenansammlungen sorgte.

Jetzt, wo sie wieder durch die Straßen fahren dürfen, werden wohl weniger Kunden auf einmal vor den Fahrzeugen stehen… Allerdings bleibt ein Haus-zu-Haus-Verkauf weiter verboten und Produktvorstellungen in Privatwohnungen bleiben untersagt.

Möglich sind aber wieder Frisörbesuche zu Hause, allerdings unter der strikten Einhaltung der geltenden Hygieneregelungen. Fußpfleger(innen) dürfen nur in ihren eigenen Salons arbeiten. Das trifft auch für Maniküren zu.

Private Saunen dürfen genutzt werden, aber nur gleichzeitig von Personen, die gemeinsam unter einem Dach leben. Das trifft auf Saunen zu, die z.B. Teil von Schönheitssalons sind. Jacuzzis, Dampfbäder und Hamams müssen bis auf weiteres geschlossen bleiben.

Fotografen dürfen wieder Kunden in ihren Studios empfangen, doch sie dürfen nicht zu den Kunden nach Hause kommen. In den Fotostudios darf nur jeweils ein Kunde fotografiert werden bzw. einem Kunden müssen 10 m² Raum zur Verfügung stehen.

Inzwischen dürfen auch wieder professionelle Frisörschulen ihre Arbeit aufnehmen und die entsprechenden Ausbilder dürfen wieder Praktikanten(innen) begleiten. Zu guter Letzt dürfen auch wieder Flugschulen Piloten ausbilden. 

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