René Magritte "Le mois des vendanges"  (c) Christie's
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Ende März wird bei Christie’s ein Gemälde von Magritte versteigert

Bei Christie’s in London wird am 23. März das Gemälde „Le mois des vendanges“ des belgischen Surrealisten René Magritte (1898-1967) versteigert. Das Wert des Brüsseler Künstlers wird auf einen Wert von 11 bis 18 Mio. € geschätzt und gilt als eines seiner Schlüsselwerke. Für Charly Herscovici, Vorsitzender der Magritte-Stiftung in Belgien und Verwaltungsratsvorsitzender des Magritte-Museums in Brüssel, ist dieses Gemälde ein historisch-ikonisches Werk, das eigentlich in ein Museum gehört. 

„Le mois des vendanges“ von René Magritte aus dem Jahr 1959 ist das teuerste Werk aus der Kollektion des französischen Kunstsammlers Claude Hersaint, dass jetzt im Auktionshaus Christie’s versteigert werden soll. Weiter kommen dort Werke von Jean Miró und von Max Ernst unter den Hammer.

Nach Angaben von Christie’s ist „Le mois des vendanges“ eines der wichtigsten und größten Werke von René Magritte und es ist eines der insgesamt 4 Gemälde von ihm, dioe sich in Privatbesitz befinden. Das Bild zeigt eine Vielzahl der für Magritte typischen Männer mit Melone, die aus einem geöffneten Fenster zu sehen sind. Dabei hat aber jede dieser Personen einen anderen subtilen Gesichtsausdruck.

"Ein Gefühl der Wirklichkeit"

Für den Maler selbst war gerade dieses Bild sehr wichtig, wie aus einem seiner Briefe zu erkennen ist, aus dem Christie’s zu dieser Versteigerung zitiert: „In diesem Moment ist es das Werk, das uns am besten daran erinnert, wie fremd die Wirklichkeit sein kann, wenn man ‚ein Gefühl für Wirklichkeit‘ hat.“

"Ein echtes Meisterwerk"

In den Augen von Charly Herscovici, Vorsitzender der Magritte-Stiftung in Belgien und Verwaltungsratsvorsitzender des Magritte-Museums in Brüssel, ist dieses Gemälde ein historisch-ikonisches Werk: „Es ist ein großes Werk, ein echtes Meisterwerk, ein Museumsstück. Es geschieht nur sehr selten, dass ein Gemälde dieser Qualität in einer Auktion zu sehen ist. (…) Es steht für den gesamten Geist des Malers in einem einzigen Werk. Dieses Werk braucht kleine Unterschrift.“

Vor zwei Jahren wurden bereits einmal 7 wichtige Werke von René Magritte auf einmal versteigert. Dies brachte damals 37 Mio. € ein. Und 2017 wurden für „L'empire des lumières“ 20,5 Mio. € gezahlt. Damit ist dieses Gemälde bisher das teuerste Werk von Magritte. 

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