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König Philippe besucht die belgischen Ruderer, die zu den Olympischen Spielen fahren

Das belgische Ruderteam Tim Brys und Niels Van Zandweghe hat sich für die Olympischen Spiele in Tokio qualifiziert und nutzt die Zeit bis dahin für fast tägliche Trainingseinheiten auf dem Boudewijn-Kanal zwischen Brügge und Zeebrügge. Doch manchmal trainieren sie auch auf der Wassersportbahn in Willebroek. Dort bekamen sie am Mittwochvormittag hohen Besuch. Niemand geringerer als König Philippe gab den Startbefehl für die Trainingseinheit.

König Philippe ging sogar mit aufs Wasser in Willebroek, denn er beobachtete das Ruderduo vom Begleitboot aus. Dabei erklärte ihm der Trainerstab, wie das Training stattfindet und wie jede Trainingseinheit monitort wird. Natürlich ist das Ziel, die Leistung der beiden Ruderer für Olympia noch zu verbessern.

Coach Frans Claes und die technischen Leiter des nationalen Ruderverbandes Jan Boone und Jan Bourgois von der Genter Universität (UGent) zeigten dem Monarchen, wie die ersten 500 m eines Wettbewerbslaufs analysiert werden. Das dies heute tatsächlich technisch und wissenschaftlich von einer Uni begleitet wird, belegt auch die Messapparatur an Bord des motorisierten Begleitfloßes.

Beeindruckt zeigte sich König Philippe offenbar von der Tatsache, dass jede Ruderbewegung eine Bewegung von 70 kg braucht, was in etwa dem jeweiligen Körpergewicht der beiden Ruderer entspricht. Und das im Wettbewerb auf einer 2.000 m langen Strecke. Der Besuch bei den Ruderern unterstreicht das Interesse von König Philippe an den Vorbereitungen von „Team Belgium“ auf die Spiele in Tokio. 

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