BELGA

Corona-Patienten aus Nordfrankreich in belgische Kliniken verlegt

Nach Meldungen der französischen Regionalzeitung La Voix du Nord wurden in der vergangenen Woche einige schwerkranke Corona-Patienten aus Nordfrankreich in belgische Krankenhäuser verlegt. In einigen nordfranzösischen Regionen spitzt sich die Lage in den Kliniken durch hohe Erkrankungszahlen durch Covid-19, genauer durch die britische Corona-Variante weiter zu.

Besonders betroffen seien z.B. die Normandie und der Ballungsraum Le Havre sowie der Limousin rund um Limoges und auch die Region um Dünkirchen. Aus Dünkirchen ist ein Intensivpatient nach Veurne in Westflandern gebracht worden.

Zwischen beiden Städten gibt es auf dieser Ebene eine Kooperation. Dabei handelt es sich um einen Patienten, der sich mit der britischen Corona-Varianten infiziert hat. Er wird jetzt im Hospital AZ West in Veurne behandelt.

Weitere Patienten aus der Gegend um Dünkirchen sind aber auch nach Tournai in der Provinz Hennegau und nach Roeselare in Westflandern gebracht worden.

Nach Angaben des regionalen Gesundheitsamtes (ARS) in Hauts-de-France verhandelt man mit mehreren Krankenhäusern in Belgien über den Transfer von weiteren Corona-Patienten, denn mit extrem hohen Inzidenzwerten von weit über 700 Fällen pro 100.000 Einwohnern steht einigen dortigen Kliniken das Wasser bis zum Hals. 

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