Küste: Gastronomen wollen vorerst auf die Öffnung der Terrassen in den Osterferien verzichten

Ein Großteil der Gastronomen an der belgischen Nordseeküste will vorerst auf die Möglichkeit verzichten, schon während den Osterferien die Terrassen zu öffnen. Auch wenn einige Bürgermeister der Küstenbadeorte dies von der Politik fordern, verhalten sich die Wirte wieder etwas zurückhaltender, als noch vor einer Woche.

Seit einigen Wochen schon diskutieren die Gastronomen und die Bürgermeister an der belgischen Nordseeküste darüber, ob die Terrassen in den Badeorten zu Ostern geöffnet werden können, oder nicht. Dies soll dabei helfen, die Tagestouristen besser in den Städten und Gemeinden an der Küste zu verteilen und es soll den Gästen mehr Toiletten bieten.

Zunächst waren viele der dortigen Gastronomen der Idee zugeneigt, hierbei mitzumachen, doch bei Diskussionen bei den Verbänden der Hotel- und Gaststättenbetreiber gab es zuletzt Zurückhaltung. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen fehlt der Branche von politischer Seite her eine klare Perspektive und zum anderen zeigen sich einige Wirte solidarisch mit den Kollegen, die keine Terrassen haben, die also ihre Lokale nicht öffnen können.

Hinzu kommt noch die jüngste Entwicklung bei der Corona-Epidemie. Seit einigen Tagen steigen die Ansteckungszahlen und es werden wieder deutlich mehr Menschen, die an dem Virus erkranken, in Krankenhäusern eingeliefert.

Beim Gastronomieverband „Horeca Middenkust“ heißt es dazu, dass man eher ab dem 1. Mai öffnen wolle und dass dies für die Terrassen und auch für die Lokale der Fall sein soll. Bleiben die Corona-Zahlen aber weiter schlecht oder entwickeln sie sich weiter so, wie gerade jetzt, dann wolle man eher nicht öffnen, um dies nicht schon nach einigen Tagen ohnehin auf Anordnung tun zu müssen.

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