Homeoffice: Auf die Rückkehr an den Arbeitsplatz muss wohl noch etwas gewartet werden

Belgien hält fest am Prinzip der Heimarbeit, wo es möglich ist. Das Homeoffice sei eines der besten Mittel gegen die weitere Verbreitung des Corona-Virus, heißt es dazu. Inzwischen will die belgische Bundesregierung auch mit häufigen Tests dort vorgehen, wo zuhause arbeiten nicht möglich ist. 

Die belgische Bunderegierung hält zu 100 % am Prinzip der Heimarbeit im Rahmen der Corona-Maßnahmen fest. Für diejenigen, die von zuhause aus arbeiten können, gilt eine Verpflichtung, dies auch zu tun, unterstrich Premierminister Alexander De Croo (Open VLD) nach einem Treffen mit Arbeitgebern, wo über dieses Thema gesprochen wurde: „Das Respektieren der Heimarbeit ist heute einer der Schlüssel, um die Lage unter Kontrolle zu halten.“  

Die aktuelle Entwicklung der Corona-Epidemie in unserem Land lasse es noch nicht zu, an den angestammten Arbeitsplatz zurückzukehren, so De Croo, „doch wenn wir uns heute an die Regeln halten, könnten in den kommenden Wochen auch hier Lockerungen erfolgen.“ Tatsache ist aber auch, dass angesichts einer langsamen Zunahme des Individualverkehrs in Belgien festzustellen ist, dass wieder viel mehr Beschäftigte als erlaubt und nötig sind, zur Arbeit pendeln…

In Unternehmen, in denen Homeoffice nicht möglich ist, wie z.B. in der Produktion, soll es nach dem Willen der Regierung bald mindestens zwei Schnelltests pro Woche und pro Mitarbeiter geben. Damit soll vermieden werden, dass es in den Firmen zu Corona-Ausbrüchen kommt, was leider ab und zu passiert. Wann diese Tests kommen werden, ist noch unklar. Die Corona-Taskforce arbeitet an einer Umsetzung des Vorhabens. Sicher ist aber, dass diese Tests von den jeweiligen Betriebsärzten durchgeführt werden sollen. 

Meist gelesen auf VRT Nachrichten