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Audi Brussels hat 2020 über 42.000 vollelektrische Luxusautos produziert

Am Donnerstag hat der deutsche Autokonstrukteur Audi Brussels seinen Jahresbericht für 2020 veröffentlicht. Diesem ist zu entnehmen, dass Audi im vorigen Jahr 42.100 e-tron in seinem Werk im Brüsseler Stadtteil Vorst produziert hat. Ein geringfügiger Rückgang im Vergleich zum Volumen von 2019 (43.009 e-tron). 

Das Audi-Management betonte am Donnerstagmorgen, dass der e-tron ein Erfolg für den Autobauer sei. "Das Auto ist die Nummer eins in Norwegen und läuft auch in vielen anderen europäischen Ländern sehr gut", hieß es. 

Die Zentrale in Ingolstadt hatte auch gute Nachrichten für Audi Brüssel. Wie Produktionsleiter Peter Kössler bei der Vorstellung des Jahresberichts bestätigte, bekommt das Brüsseler Werk einen Nachfolger für den e-tron. 

Allerdings steht noch nicht fest, welches Audi-Modell das werden könnte.  Das Werk in Brüssel ist wichtig für Audi und ein wesentlicher Bestandteil des Automobilbaus. 

Der Verkauf des e-tron laufe reibungslos, hieß es bei Audi. Die Nachfrage nach dem Elektromodell ist laut Audi im letzten Jahr im Vergleich zu 2019 um fast 80 % gestiegen. 

Bis 2025 will Audi mehr als 20 vollelektrische Modelle im Programm haben. Der Autobauer rechnet damit, dass bis dahin ein Drittel aller Neuwagen weltweit elektrisch oder hybrid sein wird. 

2030 erwartet der deutsche Autobauer, dass bis zu 60 Prozent aller in Europa verkauften Audi-Neuwagen vollelektrisch sein werden. 

Im vergangenen Jahr lieferte Audi 1.692.773 Neuwagen aus, rund 8 Prozent weniger als 2019. Nach einem schwierigen Start ins Corona-Jahr 2020 konnten sich die Märkte erholen, was zu einem Rekordabsatz von 505.583 Neuwagen im vierten Quartal führte und dieses zum erfolgreichsten Quartal je in der Geschichte von Audi machte. 

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