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Räumung: 200 Studierende feiern auf dem Platz vor der Löwener Universitätsbibliothek

Am späten Dienstagabend hat die Polizei den Ladeuzeplein vor der Universitätsbibliothek von Löwen geräumt. Dort hatten sich mehr als 200 Studierende getroffen, um gemeinsam etwas zu trinken. Da sich viele der jungen Leute nicht an die Corona-Abstandsmaßnahmen und an die Maskenpflicht hielten, schritt die Polizei ein.

Angesichts des sonnigen Wetters war auf den Plätzen und in den Parks der Universitätsstadt Löwen in Flämisch-Brabant ohnehin schon viel los gewesen, doch dabei hatten sich die meisten Leute an die geltenden Regeln gehalten, wie die Polizei mitteilte. Das bedeutet, dass sich Gruppen von etwa 10 Personen trafen, dass die Abstandsregeln eingehalten wurden und dass Masken getragen wurden.

Doch als die Stadt, wie gewohnt an jedem Abend, den Stadtpark schloss, zogen viele Jugendliche und Studierende zum Ladeuzeplein an der Bibliothek in der Löwener Altstadt. Doch dort wurde viel getrunken und die Corona-Regeln wurden nach und nach missachtet. Daraufhin beschloss die Löwener Lokalpolizei die dort Anwesenden anzusprechen, doch dies reichte nicht.

Gegen 23 Uhr riefen Stadt und Polizei dazu auf, den Platz zu verlassen, doch zahlreiche junge Leute weigerten sich, zu gehen. Daraufhin schritt die Polizei ein und schrieb Bußgelder aus. Dabei wurde eine Person ruppig und wurde festgenommen. Danach kehrte wieder Ruhe ein. Inzwischen arbeitet der Stadtrat von Löwen an einem Plan, mit dem angesichts besseren Wetters die Zahl der Menschen in Parks und auf Plätzen geregelt werden kann. 

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