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Unruhen in Gent: Polizei muss Ansammlungen von feiernden Jugendlichen auflösen

Im Stadtzentrum von Gent kam es am Mittwochabend zu Zusammenstößen zwischen Jugendlichen und der Polizei. Auf dem Sint-Pietersplein waren zahlreiche junge Leute zusammengekommen, um bei den angenehmen Temperaturen zu feiern und etwas zu trinken. Doch als die Polizei versuchte, die Jugendlichen dazu zu bringen, sich den Corona-Regeln entsprechend besser zu verteilen, kam es zu Randale. 

Die Polizisten wurden mit Biergläsern und mit leeren Bierkästen beworfen und dutzende Jugendliche griffen die Beamten an oder wiedersetzten sich der Aufforderung, den Platz und die umliegenden Straßen in der Altstadt zu verlassen. 2 Jugendliche wurden festgenommen und die Polizei räumte den Platz.

In den kommenden Tagen und Nächten wird die Genter Polizei ihre Präsenz im Stadtzentrum verstärken. Bürgermeister Mathias De Clercq (Open VLD) ließ wissen, dass er für diese Art des Verhaltens von Seiten der Jugendlichen kein Verständnis habe: „Was sich hier auf und rund um den Sint-Pietersplein abgespielt hat, ist traurig. Ich bedauere das enorm und es regt mich auf.“

Das sei ein Schlag ins Gesicht von allen Studierenden und all den Menschen, die sich an die Corona-Regeln halten würden: „Das ist eine kleine Gruppe, die die Lage für die anderen Menschen vergiftet. Das ist nicht hinnehmbar!“

Auch in Löwen, wie bereits am Vortag (siehe nebenstehenden Beitrag), war es wieder zu großen Menschenansammlungen im Stadtpark und am Ladeuzeplein gekommen, doch am Mittwochabend folgten die Jugendlichen und die Studierenden den Aufforderungen der Polizei, sich besser zu verteilen oder den Platz zu verlassen. 

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