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Die Corona-Zahlen in Belgien steigen etwas weniger schnell an

Die Corona-Statistik in Belgien steigt weiter an, doch nach Angaben des staatlichen Gesundheitsamtes Sciensano ist der Anstieg im Wochenvergleich etwas niedriger, als in den vergangenen Tagen. Doch inzwischen liegen fast 2.500 Corona-Patienten in den Krankenhäusern des Landes, von denen über 650 intensiv behandelt werden müssen. Der Druck auf das Krankenhauswesen ist also nach wie vor sehr hoch. 

In der Woche von 19. auf den 25. März wurden täglich etwa 227 Covid-19-Patienten in Krankenhäuser eingeliefert. Das ist ein Anstieg um 22 % gegenüber der Vorwoche, als dieser Anstieg 26 % betrug. Am Donnerstag (25. März) wurden 242 neue Patienten eingeliefert, während 212 das Krankenhaus wieder verlassen konnten.

Am Stichtag Donnerstag, 25. März, lagen 2.492 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern. 651 von ihnen werden aktuell intensiv behandelt. Von diesen Patienten sind 355 an Beatmungsgeräten angeschlossen, müssen also künstlich beatmet werden.

Im Zeitraum 16. bis 22. März wurden dem Gesundheitsamt Sciensano pro Tag im Schnitt 27 Todesfälle durch das Coronavirus gemeldet. Das ist ein Anstieg um 18 % gegenüber der Vorwoche, doch dieser Prozentsatz fällt angesichts der eher geringen Zahl nicht wirklich ins Gewicht. Seit Ausbruch der Epidemie sind in Belgien 22.816 an den Folgen dieses Virus gestorben.

Zwischen dem 16. und dem 22. März wurden täglich rund 4.331 neue Ansteckungen mit Covid-19 registriert, 32 % mehr als in der Vorwoche. Das Tempo der neuen Infizierungen scheint ein wenig zu verlangsamen. Trotzdem bleibt diese Zahl viel zu hoch. Bisher haben sich in Belgien 854.608 Personen mit dem Virus infiziert.

Im gleichen Zeitraum wurden täglich rund 60.380 Corona-Tests durchgeführt, von denen sich 7,7 % als positiv erwiesen. Das ist ein leichter Anstieg um 0,7 %. Dieser Wert bleit seit einigen Tagen mehr oder weniger stabil, zeigt aber, dass das Virus weiter zirkuliert.

Inzwischen haben 1.095.713 in Belgien lebende Personen ihre erste Corona-Impfdosis erhalten. Das sind 11,9 % der erwachsenen Bevölkerung. Davon wurden bereits 464.702 Personen auch zum zweiten Mal gegen das Virus geimpft - 5 % der erwachsenen Bevölkerung. 

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