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Impfprogramm in Belgien läuft weiter nach Plan, sagt der Leiter der Impf-Taskforce

Die belgische Impfkampagne liegt nach wie vor im Zeitplan. Das hat Dirk Ramaekers auf einer Pressekonferenz am Samstagnachmittag gesagt. Seit Beginn der Impfungen war immer wieder die Rede von großen Verzögerungen: “Wir halten uns aber an unseren ursprünglichen Zeitplan, der zu Beginn des Jahres aufgestellt wurde", so Dirk Ramaekers.  

Nach diesem Zeitplan hat die Impfung der über 65-Jährigen im März begonnen. Im April werden die unter 65-Jährigen mit medizinischen Problemen geimpft.   

Obwohl der Zeitplan der belgischen Impfkampagne immer noch eingehalten wird, äußert die Impf-Taskforce Bedenken wegen der Unvorhersehbarkeit der Impfstofflieferungen: “Bei Pfizer sind wir ziemlich sicher, dass die für die nächsten Monate versprochenen Impfstoffe geliefert werden und vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Aber bei AstraZeneca sind die Lieferungen noch stets sehr variabel.”  

Am Montag sollen 259.000 Dosen von AstraZeneca nach Belgien geliefert werden. In den beiden darauffolgenden Wochen werden nur 66.000 Dosen pro Woche des britisch-schwedischen Pharmakonzerns an Belgien geliefert. "Bis jetzt hat AstraZeneca nur die Hälfte der versprochenen Impfstoffe geliefert", bedauert Ramaekers.  

Im Laufe des nächsten Monats sollen insgesamt 2 Millionen Corona-Impfstoffe in Belgien eintreffen. Davon werden 100.000 vom US-Pharmariesen Johnson & Johnson stammen. 

Die Task Force teilte mit, dass bis zum 25. März 2.083.635 Dosen des Corona-Impfstoffs nach Belgien geliefert wurden. 

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